Hugo Gatt - Fahrt in den Tod (Spinne im Netz 107)

 


Fahrt in den Tod erschien als Spinne im Netz Band 107. Autor ist Hugo Gatt. Die Kriminalroman-Reihe Spinne im Netz erschien in den Jahren 1957 bis 1966 im Verlag Erich Arndt, die Auslieferung erfolgte über den Moewig Verlag. Der erste Roman unter dem Autorennamen Hugo Gatt erschien als Band 20: Mädchenfänger von New York. Als 42. und letzter Roman von ihm erschien Band 192: Entscheidung um Mitternacht. Über den Autor Hugo Gatt konnte ich nichts finden. Liest sich aber wie ein Westernautor.

Hier die Info zum Titelblatt:


Die erste Textseite:


Nahe dem San Francisco Peak und der Wüste ist der Hund begraben. Jeff Cole, State Trooper, ist als Hilfssheriff nach La Junta Spring ausgeliehen und ist auf der Nachtwache, als ihn Jimmy von Jimmys Restaurant anruft. Neben seinem Laden führt eine Straße hinauf zum Grand Canyon, ein offener Wagen mit zwei New Yorkern ist dorthin und bisher nicht zurück gekommen und der Gastwirt befürchtet, da ist was passiert. Cole sperrt seinen Laden ab und macht sich auf die Suche. Er findet den ohnmächtigen James Butler, der einigermaßen wohlauf ist, als er ihn mit Wasser versorgt. Wenig später findet er dessen Frau Ruth, die tot unten im Abhang liegt. 

Cole verhaftet den Mann und bringt ihn zurück nach La Junta Spring. Wie er es auf der Polizeischule gelernt hat, untersucht er alle Fakten des Falls. Ein aus dem Gefängnis geflüchteter Mann kommt als Mörder in Frage, wie auch der Geliebte von Ruth, der wenig später Selbstmord begeht. Außerdem natürlich James Butler selbst und vielleicht sogar Jimmy von dem Restaurant. 

In aller Detailverliebtheit breitet der Autor den Fall aus. Sehr atmosphärisch, man spürt und schmeckt die Wüste förmlich, aber auch mit welchem Nachdruck Cole der Sache nachgeht. 

Lesenswert. Am Ende ist es zwar so, wie man es schon früh vermutet, aber die Reise zum Ende hat sich gelohnt.

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