Pat Wilding - Gangster im Nebel (Saba #44)

 


Gangster im Nebel erschien 1955 bei Saba mit der Verlagsnummer 44 als Leihbuch mit 248 Seiten. Der Pat Wilding Krimi wurde am 14.3.1956 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdete Schriften indiziert. Wer den Roman geschrieben hat ist unklar. Einiges deutet auf Günter Netsch hin. Die Handlung des Romans ist etwas dünn, dafür brutal und zu Recht indiziert. Wenn Pat Wilding einen Gangster abschüttelt, in dem er den an der Tunnelwand zerquetscht oder zusammen mit Jimmy ein Gangsterhaus überfällt und es Blei regnet. Es kann natürlich auch ein ganz anderer Autor sein, den man noch nicht auf dem Schirm hat. Das Leihbuch erschien bei Saba, der fünfte Leihbuchverlag bis dahin und mit einem neuen Verlag kam vielleicht auch ein neuer Autor.

Nachgedruckt wurde der Roman unter dem Titel Mr. Allans Geheimnis im Luna Verlag, ich denke, nicht so viel später, eventuell 1956 oder 1957. Der Roman kostete 60 Pfennige, da war man beim Bastei Kriminal-Roman im Jahr 1956:


Hier die Rückseite des Romans:


Die erste Textseite:


Ein Bankier kommt zu Pat Wilding und Jimmy Keanagan. Sekretärin ist Grete. Mr. Allan ist erschlagen worden und hat eine Kassette im Tresor hinterlassen. Die beide Detektive sollen diskret ermitteln, damit die Polizei nichts merkt. Typisch für einen Pat Wilding Krimi ist es, dass der Mörder selbst den Auftrag erteilt wie schon in Akte 86-14. Das kann man ruhig verraten, denn spannend und überraschend an dem Krimi ist nichts. In der Kassette, die natürlich geöffnet wird, befindet sich ein Damenslip, mehr nicht. Die Initialen führen die beiden Detektive auf die Spur. Sie gehen in Bullocks Puff und finden die Dame dort, Sylvia Button, die einen auf Doktor macht, aber Bullocks Schwester ist und die den Auftraggeber von Pat Wilding, den Bankier Sumter erpressen. Der hat natürlich Dreck am Stecken und ist der Button verfallen. 
Zwischendrin gehen Wilding und Keanagan mit Inspektor Norton, Sergeant Thomson, der Kaugummikauer und dem Kriminalbeamten Spillner im Nebel zu dem Gangsterhaus. Spillner wird erschlagen und auch Wilding kommt nur knapp mit dem Leben davon.

Wenn der Krimi nicht so erbärmlich geschrieben wäre, wäre er schon fast wieder lustig. 

Hier noch zwei Leseproben:






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