Pat Wilding - Akte 86-14
Der Pat Wilding Roman Akte 86-14 erschien 1954 als Leihbuch bei Miriam mit 288 Seiten. Der Silber-Krimi brachte den Roman als Band 96, den habe ich auch gelesen:

Der Roman spielt in San Francisco und hat ein wiederkehrendes Topoi der Pat Wilding. Der Mörder bestellt den Detektiv und Pat Wilding und Jimmy Kennegan und beide ermitteln Wobei Jimmy schnell aus dem Verkehr gezogen wurde und später von Pat befreit wird. Ermittelnder der Mordkommission ist Leutnant Bull und sein kaugummikauender Sergeant Thomson. Während Thomson eigentlich immer dabei ist, heißt der Mordermittler mal Teller, mal Norton, je nachdem, in welche der Serien man sich befindet Aber halt auch ab und an Bull. Ist aber immer der gleiche Typus.
Der Roman kann sich nicht so richtig entscheiden, was er ist. Er hat die Seite des amerikanischen Krimis: Die Detektive saufen und die Gangster sind brutal. Er hat aber auch die Seite des englischen Krimis: Ein großes Haus, alle sind verdächtig und die Detektive ergründen mögliche Motive und Beziehungen, entsprechend werden Nebelkerzen gezündet.
Auch ist ein Spionagefall eingebaut und Pat Wilding trifft auf zwei alte Kriegskameraden, deren Spionageorganisation ebenfalls am Rad dreht. Zweimal im Roman hilft auch Sally Cohen mit, der als Informationsquelle verwendet wird, ohne dass man Näheres über ihn erfährt.
Der Roman beginnt sehr gemächlich, fast zäh, ganz ungewohnt für einen Pat Wilding. Danach wird man aber mit einer rasanten Geschichte belohnt.


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