Joe Juhnke - Doppelagenten (Feldmann #1417)
Der Kelter Verlag ist für kreative Reihengestaltung bekannt. So auch bei Mr. Chicago, eine Krimireihe, die von 1968 bis 1974 erschien. Die ersten 56 Romane waren dann alle reine Mr. Chicago, danach wechselten sich die Subreihen wild ab, es gab sogar Geister Krimis.
Die Reihe Blaulicht erblickte dabei mit Band 108 das Licht der Welt und brachte Verschiedenes wie Toby Gin und Leihbuchnachdruck. Einer davon ist der vorliegende von 1971. Der Roman erschien ursprünglich im Verlag Feldmann 1969 mit der Verlagsnummer #1417 unter dem Pseudonym James West.
Autor war Joe Juhnke, wie ich aus Lahnstein. Insgesamt erschienen 14 Leihbücher unter James West, davon 5 von Joe Juhnke. Ob die alle mit Mike Chamber waren, entzieht sich meiner Kenntnis.
Hier die erste Textseite:
Mike Chamber ist der Held, ein Doppelnull Agent von FBI, verliehen an das CIA, der diesen rasanten, augenzwinkernden Roman erlebt. Er verfolgt in Österreich eine Agenten und erschießt ihn, bevor er sich mit dem Mikrofilm über die tschechische Grenze retten kann. Wie sich herausstellt, war es ein Doppelgänger, der Film enthielt Urlaubsaufnahmen von schönen Frauen. Der wahre Carter steckt in Acapulco und so jettet Chamber dorthin, um seine Schmach vergessen zu machen. Dort trifft er auf einen britischen Agenten im Urlaub, findet die beiden Agenten, die das K174 sowie den entsprechenden Mikrofilm mit den Unterlagen haben, jagt sie, mal jagen sie ihn, um am Ende von dem englischen Agenten hereingelegt zu werden. Doch Chamber gibt nicht auf und in Panama kommt es zum großen Finale.
Der Roman ist natürlich ein Kind seiner Zeit und James Bond und Konsorten haben Pate gestanden. Chamber handelt nicht immer ganz glücklich, hat aber ein ansehnliches Arsenal des Geheimdienstes sowie viel Unterstützung von denen und so ist er am Ende siegreich.
Eine sehr amüsante und kurzweilige Räuberpistole. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Die Rückseite des Romans:




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