Toby Gin 73 - Aktion Cruziero

 


Der  Toby Gin Roman" Krieg der Gangsterbosse erschien 1963. Hier die erste Textseite. Das Toby Gin Pfeife raucht war mir gar nicht bewusst. Der Roman liest sich als sei er von Karl Theodor Horschelt:


Zwei typische Textproben:

Auf der Rennbahn trifft Toby Gin auf Eddie Marlow, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Gekleidet wie ein Lord, wettet er auf der Rennbahn und hat eine atemberaubende Blondine dabei. Drei Monate später ist Marlow tot, man findet seine zerstückelte Leiche bei einem Verkehrsunfall mit einem Taxi in einem Koffer. Der Besitzer des Koffers flüchtet unerkannt.

Marlow ist nicht dafür bekannt, sich für Pferderennen zu interessieren. Aber warum wurde er ermordet? Toby Gin findet über den Buchmacher eine Spur. Die Blondine ist keine Gangstermolly, sondern eine vermögende und gebildete Kunstmalerin. Ihr Vater wurde wegen Betrug eingebuchtet und hat sich selbst gerichtet. Vorgeblich aus Dankbarkeit gibt sie Marlow Unterschlupf. Doch Toby Gin vermutet, es steckt mehr dahinter und die Spur führt zu einem kleinen Nest am Amazonas.

Dort wollen manche auswandern. Allen ist zu eigen, dass sie eine Menge Geld unterschlagen haben. Und das sie von der Bildfläche verschwunden sind. In einem Kanal werden mehrere Koffer gefunden die Leichtenteile enthalten wie die, die man im Taxi fand. Augenscheinlich sind die Menschen nicht nur verschwunden, sondern auch ermordet worden.

Toby Gin lässt sich darauf hin auf ein gefährliches Spiel ein. Sein Chef Daber beschuldigt ihn öffentlichkeitswirksam der Unterschlagung, will das aber im Stillen regeln. Gin kontaktiert das Auswanderbüro und die Dinge kommen in Bewegung. Aber er muss erst an den Amazonas reisen, um an die Hintermänner zu geraten.

Beigefügt ist dem Roman die Kurzgeschichten "Der verschwundene Dolch".

Meine Krimiheft-Kurzrezensionen

 Toby Gin erschien zuerst in der Kelter Kriminal-Roman, wurde dann mit Band 27 ausgegliedert und lief als eigenständige Serie bis Band 100 im Zeitraum von 1961-1964. Laut pulverrauch schrieb größtenteils Paul Fackenheim die Romane. 

1980/81 wurde Romane in der Reihe Kelter Thriller nachgedruckt, immer im Wechsel mit der Reihe Hello Amboss. 

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