Hermann Dreßler - Im Bann des Grauens (Edition Dornbrunnen)
Inhalt:
Eine Polarexpedition wird vom Eis eingeschlossen. Das scheint nicht weiter tragisch zu sein, ist man doch gut ausgerüstet. Doch dann geschieht etwas, bei dem auch die modernste Ausrüstung versagt: Ein unheimliches Wesen hat es auf die Mannschaft abgesehen. Bei der hier vorliegenden Erzählung handelt es sich um einen nahezu vergessenen Klassiker der deutschsprachigen Schauerliteratur.Hermann Dreßler - Im Bann des Grauens
Die "Zentaur" ist in der Arktis und steckt fest. Als die Nachtwache tot aufgefunden wird, beschließt die Besatzung, einen Jagdausflug zu machen, um sich aus der zermürbenden Stimmung zu befreien. Doch in der Eislandschaft geschieht Grauenhaftes. Die Besatzung teil sich auf und nach und nach werden Tote gefunden. Allerdings nur ihre Köpfe, denn ihre Torsos sind verschwunden.
Nach längerem Suchen finden die Schiffsbesatzung ein menschenähnliches Wesen, eingeschlossen im Eis und bringt es zur "Zentaur". Doch jetzt ist das Grauen an Bord und der Kampf ums Überleben beginnt.
Die Geschichte umfasst in der vorliegenden Ausgabe 35 Seiten und ist somit eine längere Kurzgeschichte. Erschienen 1925, wird sie hier zum dritten Mal abgedruckt, nachdem sie 2021 ebenfalls herausgegeben von Lars Dangel in Montezuma erschienen ist. Eine erste Wiederveröffentlichung gab es 2015 als Privatdruck von Robert N. Bloch und Gerhard Lindenstruth inklusive der Originalillustrationen.
Abgerundet wird der Band von einem 22-seitgen Essay zum Autor, dass man schon aus Die Künste des Doktor Incubus kennt.
Insgesamt ein zwar schmaler, aber lesenswerter Band, da der Autor sehr schön die Spannung aufbaut und damit den Kampf und dem Wahn im ewigen Eis eine Bühne gibt.
Die Erzählung erlebte inzwischen ihre dritte Wiederveröffentlichung. Den Anfang machte dabei im Jahr 2015 eine Ausgabe, die von Robert N. Bloch und Gerhard Lindenstruth herausgegeben wurde. Diese erschien unter dem Titel "Im Banne des Grauens" und enthielt neben einem eigens verfassten Vorwort auch die Original-Illustrationen von H. Messerschmidt, die somit erstmals wieder zugänglich gemacht wurden.
AntwortenLöschenIn welcher Publikation erschien denn die erste Neuveröffentlichung?
AntwortenLöschenDressler, Hermann: Im Banne des Grauens. Hrsg. von Robert N. Bloch und Gerhard Lindenstruth. Gießen: Privatdruck 2015, 50 S. (Auflage: 22 Exemplare)
AntwortenLöschenDanke für die Klarstellung.
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