Jan Eik - Der Mann, der Jerry Cotton war
Der Mann, der Jerry Cotton war von Jan Eik erschien 1996 bei Das neue Berlin.
Hier der Klappentext:Heinz Werner Höber schrieb Mike Lester, aber vor allem Jerry Cotton, bei dem er mit dem Band Ich oder Satan debütierte. Pulverrauch attestiert ihm über 270 Romane zur Serie. In der Anfangszeit von Jerry Cotton war er der Hauptautor. Wie alle Heftromanautoren läuft er in der Wahrnehmung unter dem Radar und so gibt es die Wikipediaseite Heinz Werner Höber noch nicht allzu lange. Interessanterweise existierte eine englischsprachige Wikipediaseite schon viel länger.
Hier ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
Es geht eigentlich nicht nur um Jerry Cotton, sondern um das Leben des Heinz Werner Höber. Dabei erkenne ich viele Parallelen zu meinem Patenonkel, der ebenfalls 1931 im Erzgebirgskreis geboren wurde. Eine arme Gegend, Umbrüche von den Nazis zu den Kommunisten und Flucht in den Westen mit all den Problemen, die das mit sich bringt. Spannend. Hier mal ein Textbeispiel:
Im Roman sind witzige Anekdoten wie die über Rolf Kalmuczak:
Heinz Werner Höber erzählt aus seiner Sicht, aber man erkennt, er war kein einfacher Charakter. Großspurig, Alkoholiker, verlor den Führerschein, seine Frau durch Fremdgehen mit einem Freund und stritt sich auch mit seinem Verleger, zu dem er aber auch ein sehr enges Verhältnis hatte.
Der Mann, der Jerry Cotton war ist spannend als Zeitzeugnis und zeigt, wie Menschen damals getickt haben. Die Biographie ist aber auch spannend für Leute, die sich für die Jerry Cotton interessieren oder Einblicke in die Lohnschreiberei bekommen wollen.
Ein lesenswertes Buch. Wie bei Ozzy Osbourne sollte man aber nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.






Diese Biographie kann ich nur empfehlen, genau so unterhaltsam wie seine Cotton Romane.
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