Karl Langhoff - Gift aus Teufelshand (Bastei Kriminal-Roman 150)



Über den Autor Karl Langhoff konnte ich nichts finden. Sein erster Roman in der Reihe Bastei Kriminal-Roman war Band 141 Banditen im Schacht. Sein letzter Roman war  Band 178 Der Gruß aus dem Jenseits.
 Der vorliegende zweite Roman ist  Band 150 Gift aus Teufelshand. 



1956 war Deutschland noch ein anderes Land. Der 2. Weltkrieg hallte noch nach, doch Film und Literatur wirkten hoffnungsfroh.
Der Hamburger Spitzenkriminologe Lohberg mit den blauen Friesenaugen sitzt in der Provinz und wartet auf den großen Fall. Als das Fräulein Else Gilles aus Karbeck kommt, ist nicht nur der Fall da sondern auch sein Herz entflammt. 
Ihr Vater wird erpresst und sie vermutet, das er daher so sonderbar ist. Nach dem Krieg war er in Kriegsgefangenschaft und der Bruder nach Mexiko geflüchtet. Zurück ist der Bruder in der Irrenanstalt gelandet und ihr Vater merkwürdig verändert. Ob es an der großen Erbschaft liegt oder an der Erpressung?
Lohberg ermittelt, gerät schnell in Kontakt mit dem Erpresser ohne ihn zu fassen. Als  Elses Base Gertrud einem Giftanschlag zum Opfer fällt, läuft Lohberg warm.

Die Geschichte ist simpel aber nicht unspannend. Zwillingsbrüder, eine große Erbschaft und ein gewissenloser Mann sind für 1956 spannende Zutaten. Die Sprache des Autors allerdings ist sehr simpel und macht das Lesen zu keinem Vergnügen. 
Am Ende ist der Fall gelöst und es gibt zwei frisch verliebte Paare, die bald heiraten. So ist der Roman eine Mischung aus Krimi- und Liebesroman, mit dem überhöhten Helden Lohberg.
Ein interessantes Zeitdokument, allerdings keine Leseempfehlung. Dazu ist der Roman viel zu spröde und Kind seiner Zeit. Da empfehle ich eher Band 178 Der Gruß aus dem Jenseits.

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