T. Kingfisher - Was die Nacht verschweigt (Cross Cult)
Die Innenseiten sind schön gemacht:
Das Deckblatt:
Das Buch hat 192 Seiten, immer wieder sind grafische Trennseiten eingefügt, die Bilder zeigen und die Geschichte grafisch untermalen. Der Roman gewann den Locus Award 2025 als Beste Novelle. Dem Lob kann ich mich nicht anschließen. Ein im Märchentantenstil erzählte Geschichte, die sich bis kurz vor Schluss zeitlässt und in der einfach nichts passiert. Das Ende ist dann furios und hat einen ordentlichen Horroreffekt über einen Dämon, der sich auf die Befallen hockt und ihnen den Atem raubt.
Die Geschichte ist zwar nicht lang, hat aber sehr viele Längen und walzt in epischer Breite das Leben in Gallazien (ein unbekanntes Land im Osten) breit. Das liest sich zwar gefällig, aber bleibt doch sehr inhaltsleer und uninteressant. Ein aufgeblasener Aufguss, sollte ein weiterer das Licht der Welt erblicken, ich werde einen großen Bogen drum machen. Was die Toten bewegt hat mir dagegen gut gefallen.
Die beiden Romane haben außer die drei Hauptprotagonisten Alex Easton, Agnus und Miss Potter inhaltlich nichts miteinander gemein und können getrennt voneinander gelesen werden, ähnlich wie zwei James Bond Filme.




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