Jesse Wildman
Jesse Wildman, der Mann, den sie den Deutschen nennen, ist eine Subserie in der Westernserie Jack Slade. In der Reihen werden Western von verschiedenen Autoren veröffentlicht, die gleichzeitig Sex in ihren Romanen einstreichen. Genau wie bei Lassiter, unter dem Sammelpseudonym Jack Slade erschienen die Romane früher.
Autor ist Uwe Voehl, bisher vor allem für seine Horrorromane und Krimis bekannt.
Erschienen sind bisher:
Ob weitere Romane erscheinen ist noch unbekannt.
Jesse Wildman, dessen Mutter Deutsche war, landet bei der Hure Janet, aber ohne zu bezahlen. Big Ben, ihr Zuhälter erwischt ihn, wie er Janet gerade reitet und es kommt zum Faustkampf, den Jesse zwar gewinnt, aber die Revolvermänner in Big Bens Gefolge wollen ihm ans Leder. Dank Janet, die mit dem Gewehr dazwischen geht, kann er fliehen und landet im Eisenbahnbau, wo er sich in Alice, die Tochter des obersten Bosses verliebt. Ärger ist vorprogrammiert. Als er sie beobachtet, wie sie sich nackt das Haar bürstet, wird er erwischt. Und zwar von Steelhammer, Kollege und Ganove, will ihn erpressen und fordert den halben Monatslohn. Der Colonel mag es nämlich nicht, wenn einer der Arbeiter nach seiner Tochter schielt.
Währenddessen versuchen Big Ben's Handlanger entlang der Bahnstrecke Hurenhäuser zu eröffnen. Doch die christlichen Frauenverbände wollen das verhindern. Nur, ihre Vorsitzende lässt selbst keine Gelegenheit aus sich zu amüsieren. Ein Hebel, den die Ganoven ausnutzen wollen.
Ähnlich wie bei Lassiter sind die Romane eine wilde Mischung aus Sex und Western. Die Storyline folgt den üblichen Mustern, ist aber dem Sex oft untergeordnet. Bei den vorliegenden Romanen sogar gut integriert, da kennt man von Lassiter auch anderes.
Die drei Romane sind unterhaltsam, ohne besonders herauszustechen. Die Idee, jemand mit deutschen Wurzeln zu nehmen, der aufrecht ist und für seine Standpunkte einsteht, dazu eigentlich ein relativ normaler Mann ist, der Rancher werden will, ist allerdings nicht unoriginell.

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