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Der Leser jagt die Beute!

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Jedes Jahr kommen ja unzählige Bücher auf den Markt. Wie man im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels nachlesen kann, sind 2016 84.486 Bücher auf den Markt gekommen (1951 waren es noch 14.094). Das sagt nichts über die Auflage der einzelnen Bücher aus, aber es zeigt, die Vielfalt wird bunter und bunter. Oft ist es so, dass die Bücher, sie dann erschienen sind, wie Blei in den Regalen der Verlage und Buchhändler liegen. Sie zusammen mit dem Autor weinen die Leserwelt an, aber ihr Klagen verhallt ungehört. Wenn es dem Verlag dann zu bunt ist, nimmt er das Buch aus dem Programm. Später hat auch der Buchhändler nur noch eine leere Position in seiner Bilanz und das Buch scheint vergessen. Vergessen? Mitnichten. Es gibt sie, die spät begehrten. Raritäten sind sie, die einst als Ladenhüter verendeten. Niemand weiß wie es dazu kommen konnte, aber kaum ist das Buch vom Tisch, ist es heiß begehrt und es wird zum gesuchten Liebhaberobjekt. So war es einer der Bücher vo...

Vorwärts in die Vergangenheit!

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Eine Schwarze Ampel, man sieht, zu viele Farben verdecken sich gegenseitig und glitzert kein helles Licht am Horizont sondern droht kurzfristig die Dunkelheit. La Konsenszia , in Wirklichkeit wohl eher La Dormilón , hat den Gegner diesmal nicht eingeschläfert, er erwachte am Ende kurz und floh vom Feld. La Konsenszia bleibt aber La Popular und so wird es am Ende immer bleiben wie es ist. Die Remanenz hat gesiegt. Ihre Spalter, die Alte Naive, setzt auf Retro und will zurück ins Kaiserreich. Jetzt ist die Alte Naive, auch genannt die Blauen, wohl wegen ihres Hangs zum Adel, damit inline mit der aktuellen gesellschaftlichen Strömung. Zwar benutzen die Rückschauer moderne Begriffe wie Headset, 8-K oder streamen, schwelgen aber in Zeiten, als echte Männer und Frauen sich den Buckel noch auf deutschen Äckern krumm geschafft haben, während der schneidige Adel mit dem Fernglas die Ausbeutung beobachtete und sich der Muse des Fressens und Saufens hingab. Auch das Zukunftsg...

Bisher war Science-Fiction-Literatur so gar nicht mein Genre

...schreibt ein Leser auf Amazon . Aber gefallen hat ihm das Buch und er gab 5 Sterne für Das Alien tanzt Kasatschok . Das hört man doch gerne!

Musik und Phantastik sind zwei Dinge

...so schrieb ich in einer älteren Kolumne für den Fantasyguide . Manches klang als hätte ich sie gestern geschrieben, bei manchem bin ich anderer Meinung. Wie seht ihr die aktuellen Zeiten?

Künstlicher Gott

Oh Gott oh Gott könnte man zurufen, aber da hat scheinbar wirklich jemand eine Sekte ins Leben gerufen:  K.I. als Gott Ideen haben die Leute. Es soll ja Leute geben die Star Wars oder Schalke 04.als Religion eintragen.  Warum aber naturwissenschaftlich orientierte Menschen jetzt auf dem Kirchentrip sind? Hoffe, das sind die typischen kommerziellen Interessen und nicht wirkliche Überzeugungen. Wie sang schon Nina Hagen: Gott ist tot!

Iwoleit auf dem Fantasyguide

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Er gehört zu den profundesten Kennern und Kritikern der deutschsprachigen Science-Fiction, ist ein vielprämierter Autor, Nova-Herausgeber und Amateur-Musiker. Er provoziert zu heftigen Reaktionen, spaltet Convention, Fandoms und bestimmt auch Universen. Zwölf Jahre lang ließen wir Michael K. Iwoleit in Ruhe … So moderiert Ralf Steinberg das Interview an, das man auf dem Fantasyguide findet: Im Gespräch mit Michael K. Iwoleit In dem Gespräch findet sich manche bemerkenswerte Aussage. Ralf fragt, wenn schon die SF Schaffenden keine SF lesen, wer ist denn die SF Szene und lohnt es sich denn dafür zu schreiben.

Kadavar in Wiesbaden

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Mal wieder ein Event im Schlachthof in Wiesbaden und um es vorweg zu nehmen, es war mal wieder großartig. Nachdem ich dort zweimal Blues Pills schauen durfte und sie leider letztes Jahr mit Kadavar kurzfristig verpasste, war die Vorfreude diesmal besonders groß. Den Auftakt geben Death Alley aus Amsterdam. Und wer da Tulpen erwartet, hat ins Beet gegriffen. Das Quartett startet ohne Anlaufschwierigkeiten und bringt den zu der Zeit noch mäßig gefüllten Saal zum Kochen. Das liegt einerseits an dem charismatischen Sänger, andererseits an der genialen Musik. Es wird sich kaum verhindern lassen, das ich mir mal eine Scheibe von dieser Band zulege. Als Anspieltipp gebe ich mal Supernatural Predator  auf die Ohren.