Dienstag, 7. September 2021

Jerry Cotton 3338 - Deepfake


Wer der Autor von  Deepfake ist, bleibt leider unbekannt wie man anhand 
der Liste des Zauberspiegels erkennen kann. 

Ein Filmschauspieler will Senator werden und liegt in der Wählergunst weit vorne. Doch dann passiert das Unglaubliche. Desmond Brewster erklärt in einem Internetvideo, dass er seine Frau Debra mit einer Kollegin betrogen hat und entschuldigt sich darin.

Die Karriere scheint vorbei. Allerdings hat die ganze Sache einen Haken. Das Video ist ein Deepfake. Mittels Deep Learning wurde ein Fake Video erstellt.

Doch wer hat etwas davon, dass Brewster diskreditiert wird?

Cotton und Decker durchleuchten die beiden Konkurrenten um das Senatorenamt, befragen die angebliche Affäre und interviewen die potentiellen Hersteller eines Deepfake Videos. Und bei letzterem haben sie einen Treffer gelandet. Während Platz 1 auf der Liste unschuldig scheint, kam Platz 2 zu Geld. Doch von seinem Reichtum hat derjenige nicht mehr viel. Ein Messer hat sein Leben beendet und ab sofort ermittelt das FBI in einem Mordfall.

Moderne Themen wie Deepfake, gleichgeschlechtliche Liebe und die typische Doppelmoral sowie die altbekannte Tellerwäschementalität sind die Ingredienzien dieses Krimis, der doch einige Logiklöcher zu bieten hat

Schade. Die erste Hälfte des Romans ist wirklich hervorragend, doch die zweite schwächelt arg.


Jerry Cotton Rezensionen




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