Pat Wilding - Falsches Geld und echter Whisky (Dankwart 1957)

 


Der Pat Wilding Krimi Falsches Geld und echter Whisky erschien 1957 bei Dankwart als Leihbuch mit 272 Seiten. Am 17.4.1958 landete das Buch auf dem Index, vielleicht der Grund, warum der Roman nicht nachgedruckt wurde.

Angekündigt auf der Rückseite wird der Roman "Der Herr mit den Bananen". In den einschlägigen Publikationen wird aber als Titel "Der Mann mit den Bananen" gelistet. Hier die Ankündigung, ein Bild des Buchs selbst habe ich nicht gefunden:


Hier die Leihgebühr des Buchs:

Die Titelseite:


Die Inhaltsangabe:


Wie oft bei Pat Wilding findet man eine Gliederung des Romans:


Die erste Textseite:


Jimmy gibt sich als Marmaduke Butterfly aus:



Hier noch eine Leseprobe:


Da  Pat Wilding seinen Blinddarm verloren hat und mit Fieber im Krankenhaus liegt, ermittelt Jimmy Kennegan zusammen mit Captain Benson. Der Roman ist somit in der 3. Person erzählt, es sei denn, Pat Wilding kommt kurz zu Wort, dann wechselt die Geschichte in die ICH-Form. Wer Kennegan kennt, weiß, dass er immer übertreibt und entsprechend ist die Geschichte erzählt. Großspurig, im reinsten Slapstick-Stil mit Vergleichen, die echt zum Schießen sind. Das muss man mit Humor nehmen, sonst ist man als Leser verloren.

Jimmy wird von Gangstern festgesetzt, wie, das weiß er nicht, denn er war bewusstlos und kann sich nicht mehr erinnern wie es lief. Einzig an Peggy erinnert er sich, die ihn wohl reingelegt hat, warum auch immer. Rücksichtslos befreit er sich und lässt dabei drei seiner Gegner über die Klinge springen, zwei fährt er um. Die Gangster hatten ihn entführt und wollten wissen, was  Pat Wilding weiß. Jimmy wusste natürlich von nichts und steht jetzt vor der großen Frage, warum wurde er entführt.

Fortan zeigt sich, es geht um Blüten im großen Stil, eine Gang, die schon vor dem Krieg ihr Unwesen trieb und Jimmy sehen sie als Gefahr an.  Er lernt Haymon kennen, die sich in ihn verliebt, aber ein Messer in ihrer Brust verleiht dem ein jähes Ende. Jimmy schwört sich, den Mörder dingfest zu machen, komme da was wolle.

Inhaltlich ist es eher Kommissar Zufall und Ermittler Haudrauf. Das ganze ist allerdings sehr witzig dargereicht, fast ist es schon des Guten zu viel wenn Jimmy als Unterweltgröße eine Kneipe aufmischt und danach die Gangster mit Freischnaps abfüllt, um an Informationen zu kommen.



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