Dienstag, 30. Juli 2013

DSFP (Interview)

Michael Schmidt: Lieber DSFP, den Deutschen Science-Fiction-Preis in den ANDROMEDA NACHRICHTEN zu fragen, was der DSFP ist, hieße, Eulen nach Athen zu tragen. Andererseits ist die BuCon-Ausgabe ja auch immer eine, die einen erweiterten Leserkreis hat. Daher vielleicht trotzdem kurz die Frage: Was ist der DSFP?

DSFP: Der Deutsche Science-Fiction-Preis, ursprünglich unter dem Namen SFCD-Literaturpreis gestartet, wird seit 1985 jährlich in den zwei Kategorien »Beste deutschsprachige Kurzgeschichte« und »Bester deutschsprachiger Roman« verliehen. Er ist der einzige dotierte Genrepreis im deutschsprachigen Raum, die 1.000 Euro je Kategorie werden von Thomas Recktenwald und der Villa Fantastica in Wien gespendet. Für den Preis liest das Komitee möglichst alle im Original in deutscher Sprache erschienene Science Fiction.

Erste Rezension zu Teutonic Horror

Eine Rezension zu Teutonic Horror ist auf Horrorandmore verfügbar. Fazit: „Teutonic Horror“ ist keine Storysammlung für die breite Masse. Hier handelt es sich um sorgsam ausgewählte, hochwertige Horror-Geschichten, für die man gerne auch etwas länger brauchen darf. Wenn sie sich jedoch einmal im Hirn des Lesers eingenistet haben, gibt es kein Zurück mehr. Ob man will oder nicht – sie beschäftigen einen länger als man geplant hatte.

Samstag, 27. Juli 2013

Sven Klöpping (Interview)

Michael Schmidt: Hallo Sven, stelle dich doch mal kurz vor!

Sven Klöpping: Ich bin wie jeder ganz normale Durchschnittstyp, der Aliens begegnet ist und sich dann überlegt wie er diese Erfahrung wohl literarisch verarbeiten kann. Scherz beiseite: Ich veröffentliche schon seit Ende der 90er Storys und Lyrik und bin bislang recht gut damit gefahren. Ungefähr 70 publizierte Storys und Gedichte in verschiedenen Magazinen, Anthologien und eigenen Büchern. Ein erster Roman ist in Arbeit. Wer mehr wissen möchte klickt am besten http://www.svenklöpping.de/ an …

Michael Schmidt: Zwei Stories steuerst du zu „Am Ende des Regens“ bei. Welche ist dein Favorit? Wie kam es zu der Geschichte? Hat die Geschichte eine besondere Intention?

Sven Klöpping: Ich habe eigentlich keinen Favoriten. Beide Storys sind interessant und lesenswert. „Schwarz“ ist etwas mystischer angehaucht, man scheint ständig im Vakuum zu schweben, bis man am Ende knallhart landet. „Lichtzeitjagd“ ist eine klassische SF-Story mit Zeitreiseelement. Den Reiz bei dieser Geschichte machen für mich die Schilderungen der verschiedenen Spektren aus.

Freitag, 26. Juli 2013

Himmelsstürmer wird 7 Jahre alt


Cover von Chris Schlicht
 Mein Saramee Rroman Himmelsstürmer traf heute genau vor 7 Jahren im Atlantis Verlag ein und feiert somit heute Geburtstag.

Himmelsstürmer


Rezension:
Literra

Und Dank ebook ist er heute noch erhältlich.

Der erste Roman Schattenspiele wurde letzten Monat schon 8 Jahre alt.

Mal sehen, ob beide volljährig auch noch erhältlich sind.

Dienstag, 23. Juli 2013

Es ist soweit!

Nach langer Odyssee, Zwielicht 3 ist erschienen. Heute sind die Exemplare im Verlag angekommen und werden diese Woche ausgeliefert.
Mein Dank geht an Erik Schreiber und den Saphir im Stahl Verlag.

Sonntag, 21. Juli 2013

Nicht Jedermanns Liebling

Es gibt Geschichten, die sind Jedermanns Liebling. Gefallen einer großen Masse an Lesern und wie es der Herdentrieb will, folgen einige willig, andere widerwillig der vorherrschenden Meinung.
Es gibt aber auch Geschichte, die spalten die Leserschaft in zwei Lager. Lieben oder Hassen, dazwischen befindet sich eine kaum sichtbare Minderheit, die beiden lautstarken Lager dagegen trommeln für oder poltern dagegen.
Meine Sammlung Teutonic Horror ist da ein gänzlich anderer Fall. Zwei Meinungen erhielt ich und auch diese sind konträr, dabei geht es aber nicht um die Sammlung an sich sondern um die enthaltene Geschichten. Der weibliche Leser war sehr angetan von den Werwolfgeschichten Maria und Zwei Seelen in einer Brust. Auch Adrian gefiel ebenso wie Scheinbar. Neben den Geschichten die sie toll fand, waren auch welche, die sie als grottig bezeichnete.

Freitag, 19. Juli 2013

Vorbestellungen Zwielicht Classic 2

Pünktlich zum Buchmessecon erscheint Zwielicht Classic 2 als gedruckte Variante bei Create Space. Der Band kann bis 04.08.2013 vorbestellt werden. Vorbesteller erhalten das Buch für 8 Euro incl. Porto (nur innerhalb von Deutschland). Einfach per Email an zwielicht@defms.de mit Angabe der Adresse.



Nina Allan - Interview



Michael Schmidt: Hallo Nina, stell dich den deutschen Lesern doch mal kurz vor.

Nina Allan: Hallo Allerseits! Ich bin in Whitechapel, in East London, geboren und habe im Alter von 6 Jahren mit dem Schreiben angefangen. Ich habe russische Literatur studiert und schrieb meine Abschlussarbeit über Vladimir Nabokov. Auf meiner ersten veröffentlichten Geschichte in 2002 folgten 50 weitere die in Anthologien und Magazinen erschienen sind. Dazu gibt es vier Kurzgeschichtensammlungen aus meiner Feder. Ich lebe und arbeite in der mittelgroßen Küstenstadt Hastings an der Südküste Englands, am bekanntesten durch die Schlacht bei Hastings, bei der William der Eroberer König Harold im Jahr 1066 besiegte und tötete.

Michael Schmidt: So weit ich weiß hast du drei Geschichten in Deutschland veröffentlicht. “Angelus” im Phantastik Magazin “Phase X 8”, “Im Angesicht Gottes fliegen“ (Flying in the Face of God’) in Phase X 9, und demnächst “Meines Bruders Hüter” (My Brother’s Keeper) im Fantasyguide Jahrbuch “Am Ende des Regens”. Gibt es noch mehr?

Mittwoch, 17. Juli 2013

Herausgeberschaft - die 2 als zentrales Thema

Die 2 ist das zentrale Thema in meiner Funktion als Herausgeber.
Angefangen hat alles mit der Leselupenbücherei.
Die dunkle Seite und Schattenseiten waren zwei Anthologien mit einer Mischung aus Horror und Krimi, die im Web-Site Verlag erschienen. Der geplante dritte Band namens Zwielicht wurde nie realisiert.

Parallel war ich von Beginn an im Team des Magazins SONO. Bei den Ausgaben 5 und 6 jeweils auch als Mitherausgeber. Danach war Schluss, diesmal war der Grund ein freudiger. SONO wurde vom gedruckten Magazin Phase X abgelöst.

Phase X4 und Phase X6 sah mich dann ebenfalls als Herausgeber. Aber auch dort war nach der zweiten Herausgeberschaft Schluss und mittlerweile hat sich dort ein anderes Team gefunden.

Zwielicht dagegen, um auf die Anfänge zurückzukommen, wurde dann doch realisiert. Zwielicht 1 und Zwielicht 2 erschienen dann bei Eloy Edicitons. Die 2 war wieder zentrales Thema. Denn...

Zwielicht 3 erlebte eine Odysee, diverse Verlage hatten Interesse, sprangen dann aber ab. Jetzt erscheint es bei Saphir im Stahl und Verleger Erik Schreiber hat generelles Interesse bekundet, auch Zwielicht 4 zu veröffentlichen. Dann wäre zumindest die 2 als zentrales Thema gerettet.

Der Fantasyguide, Bruststätte für SONO, Phase X und Saramee ist dann auch am nächsten Dopppelpack schuld. Der wahre Schatz entsprang der Kurzgeschichte des Monats des www.fantasyguide.de und enthielt den entsprechenden Genremix. Erschienen ist das Buch bei www.pmachinery.de. Der Nachfolger Am Ende des Regens erscheint im gleichen Verlag, konzentriert sich aber auf SF Geschichten. Geplant ist er noch dieses Jahr. Wenn es klappt, ist die 2 als zentrales Thema gerettet, ob diese aber durch einen dritten Band durchbrochen wird, wird die Zukunft erst zeigen müssen.

Bei den ebooks sieht die Sache dagegen anders aus. Mittlerweile ist Zwielicht Classic 5 erschienen, somit gilt das Gesetz der 2 nur für gedruckte Bücher und Magazine.


Mittwoch, 10. Juli 2013

Vorbestellungen Zwielicht 3

Zwielicht 3 erscheint im August als Taschenbuch und kann ab sofort beim Verlag Saphir im Stahl oder bei mir direkt (Zwielicht@defms.de) bestellt werden. Zwielicht 3 bietet dabei gruselige Unterhaltung samt wissenswerten Artikeln rund um das Genre Horror und Unheimliche Phantastik für nur 9,95€ und das bei 423 Seiten purem Lesegenuss. Im Band enthalten ist die Originalillustration Sticks von Lee Brown Coy, die anno 1974 die preisgekrönte Horrorkurzgeschichte von Karl E. Wagner visualisierte.

Da der Verlag im August Urlaub macht sollten Eilige vorbestellen (oder zum ebook greifen).

Mittwoch, 3. Juli 2013

HSV Ohnsorg Theater

Beim HSV geht es mal wieder drunter und drüber. Letzte Saison sorgte schon das Verhalten rund um Seeler Enkel Öztunali, der in Leverkusen gelandet ist, für Irritationen.
Aus heiterem Himmel wurde dann Frank Arnesen geschasst. Kein Problem, sein Wirken war nicht unumstritten und vielleicht hilft ja ein Wechsel in der sportlichen Führung. Der Wechsel zu HSV Boß Jarchow brachte Ruhe in den Verein.
Doch allein das Theater um die Verpflichtung von Kreuzer war mal wieder ein Rückfall in schlimme Zeiten. Jetzt der Trainingsausschluss der drei Bankdrücker, immer wieder das Transferroulette, dass der HSV in Schwung bringt, das alles sorgt nicht für Ruhe.
Wie immer steht der Sport im Hintergrund.

Der HSV sollte mal dafür sorgen, dass die Personalpolitik stetig wird. Dazu gehört es auch, nicht jeden Spieler mies zu reden und ihn zu einem Amateur zu entwickeln. Natürlich sind die Finanzen ein Problem und da muss man noch die Fehler der Vergangenheit ausbügeln.

Aber in erster Linie muss sportlich eine gute Leistung her. Dazu gehört ein verantwortungsvoller Umgang mit den Spielern, eine Mannschaftsentwicklung, bei der auch niemand vom Prinzip her ausgeschlossen wird, sollte er Leistung bringen. Dann klappt es auch mit den Verkäufen.

Im Moment ist mal wieder alles Ohnsorg Theater. Und das kennen sie in Hamburg ja nur zu genüge.

Dienstag, 2. Juli 2013

13 - Die Vergangenheit ist die Zukunft

Black Sabbath. Ja, das sind diese alten Rocker mit den Kreuzen, die auf dem Kopf stehen. Der Sänger, ein Irrer, der Fledermäusen den Kopf abbeißt. Black Sabbath ist aber vor allem die wechselhafte Geschichte einer Band, die Ende der 60er zusammen mit anderen Größen wie Led Zeppelin und Deep Purple die Szene aufmischte. Hardrock war geboren und Black Sabbath die düstere Seite der Medaille. Meine erste Begegnung war dann mit zarten 13 und Songs wie War Pigs oder Sabbath Bloody Sabbath haben mich nachhaltig beeindruckt.

Wenig beeindruckt haben mich dagegen die Solokünste eines Ozzy Osbournes. Gerade die Randy Rhoads Zeit war mir zu soft. Anders wurde es mit No More Tears, einer wirklich starken Scheibe, die an die seligen Black Sabbath Zeiten erinnerte.

Black Sabbath ohne Ozzy war ein Überraschungspaket. Ronnie James Dio beteiligte sich an zwei Klassealben sowie dem Output Live Evil. Nach diversen Sängern gab es 92 das Dio Comeback, Dehuminizer war okay, aber hat mich auch nicht weggehauen. Anders dann die Neufirmierung als Heaven and Hell, die entsprechende Livescheibe ist eigentlich ein Muss und zeigt die Iommi-Band von ihrer besten Seite. Halten wir fest. Black Sabbath (alias Heaven and Hell) waren wieder auf dem Höhepunkt, einzig das Sahnehäubchen in Form eines genialen Studioalbums wie damals Heaven and Hell fehlte. Ronnie James wanderte dann leider in den Rockhimmel.

Umgekehrt hatte Ozzy Osbourne mit Scream ein wirklich beachtliches Album herausgebracht. Auch er war wieder auf dem Höhepunkt, doch auch hier fehlt das Sahnehäubchen. Das Album ist gut, vielleicht sogar sehr gut, aber es ist kein Meilenstein.

Als ich hörte, dass die Ursprungsbesetzung von Black Sabbath eine Wiedervereinigung plante, war ich skeptisch. Die bisherigen Reunions von Osbourne, Iommi, Butler und Ward waren allesamt gescheitert, die wenigen neuen Lieder nicht überzeugend.

Dann kam 13. Und ich war wieder da, wo ich ebenfalls mit 13 das erste Mal in der Rockbar Black Sabbath hörte. Eine Band voller Energie, ein Toni Iommi auf dem Höhepunkt seines Schaffens und eine Band, die aus der Zusammenarbeit genau die Energie gezogen hat, um ein ganz besonderes Werk zu schaffen. Und ein Ozzy, der seit langem mal wieder richtig düster klingt.

Hatte ich bei Wolfmother von Der Gegenwart des Rock’n’rolls gesprochen, muss ich nach Andrew Stockdales neuem Album reflektieren, sie ist wohl schon wieder vorbei. Doch die Vergangenheit des Rock’n’rolls ist wieder golden. Und ist gleichzeitig die Zukunft: Sie trägt den schlichten Titel 13.

Apropos. Unbedingt die Doppel CD zulegen. Die drei Bonustracks sollte man auf keinen Fall verpassen.
Auch nicht wundern, dass ich keine Favoriten nenne. Die Scheibe muss man einfach an einem Stück genießen.

Montag, 1. Juli 2013

ebook Verkäufe Juni 2013

Die ebook Verkäufe gleichen weiter einer Achterbahnfahrt. Das Sommerloch ist gekommen.
Waren die Monate Maärz, April und Mai seit langem mal wieder gute Verkaufsmonate, ist der Juni von Zurückhaltung geprägt und bot eines der schlechtesten Ergebnisse.
Die beiden Top ebooks:
Zwielicht Classic I
Hellrider

Facetten

GroKo ist die unbeliebte aber einzige realistische Option für eine Koalition für die zukünftige Bundesregierung. Das ist wie ein Crossove...