Mittwoch, 29. Dezember 2010

Gebt den jungen Leuten eine Chance!

Ja, 20 Millionen Miese. Nicht schlecht!

Sowas gab es schon einmal. 16 Millionen, damals Euro, hinterließ die Ära Klein/Netzer, die es aber immerhin auf 3 Meistertitel, zwei Pokalsiege und zwei Europacupsiege brachte. Ein Scherbenhaufen, der eine lang anhaltende Erfolglosigkeit hinter sich herzog, bevor der HSV wie Phönix aus der Asche auferstand.

Ja, drei Namenswechsel in der ehemaligen Pleitebankarena. Millionenverkäufe durch Gravesen, Ujfalusi,van Buyten, den Kannibalen, de Jong, Kompany und van der Vaart.

Ja, Kompany und de Jong sind Zweiter (bei einem Spiel mehr allerdings) in der englischen Liga, Tottenham Vierter und nahe an der Spitze dran.

Montag, 27. Dezember 2010

Zwielicht - Ein persönlicher Werkstattbericht

Der Weg zu Zwielicht war ein langer und es gab verschiedene Gründe, die zu dem Magazin führten.
Als neuer Geschichtenschreiber hat man es schwer. Online gibt es zahlreiche Veröffentlichungsmöglichkeiten, doch ins gedruckte Buch zu kommen, ist gerade am Anfang schwer. Die meisten Verlage und Herausgeber verlangen doch eine längere Veröffentlichungsliste, auch wenn die wenigsten das offen zugeben.

Zwielicht - Feedback

Feedback zu den Geschichten, Artikeln und Illustrationen sind immer das Salz in der Suppe für jeden der beteiligten Künstler. Hier finden sich erste Rückmeldungen und vielleicht findet der ein oder andere Zeit und Lust, seine Eindrücke dort wieder zu geben.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Widergeburt - Die etwas andere Weihnachtsgeschichte

Der Sommer war gerade zu Ende und der Herbst in seiner vollen Blüte, da erreichte mich eine Email von Alisha Bionda. Wie jedes Jahr suchte sie Weihnachtsgeschichten für Literra. Wie jedes Jahr entschloss ich mich spontan dagegen, eine solche zu schreiben und mich dem allgegenwärtigen Weihnachtswahn  anzuschließen.


In der Email stand aber dann auch, sie suche noch Geschichten über Gefallene Engel. Plötzlich verselbständigten sich meine grauen Zellen und siehe da, ich hatte eine Idee für eine gruselige Weihnachtsgeschichte und Engel spielten eine zentrale Rolle. Keine weißen Engel mit großen Flügeln und aufrechtem Gewissen. Und natürlich erkennt man auch den Einfluss, den die Grafik von Manfred Lafrentz auf mich hatte und die mit Ideengeber für Widergeburt war.

Nein, die an der Lahn spielende Geschichte ist weder fromm noch sanft und besinnlich, sondert widmet sich dem gepflegten Horror zu. Hier also Widergeburt. Zarte Gemüter sollten dem Link allerdings nicht folgen.


Hier die Übersicht meiner online verfügbaren Geschichten.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Heiß!

“Mir ist heiß!”
Kurzzeitig dreht sich die Welt vor meinen Augen. Dreht sich in einem verwirrenden Strudel an Farben und Gerüchen.
Es ist warm, eine feuchte Schwüle liegt in dem Raum und erschwert das Atmen. Der große Wandspiegel ist beschlagen, Tropfen zeichnen Bahnen und bilden ein unübersichtliches Muster. Tief sauge ich die feuchte Luft in meine Lungen. Ein sanfter, trockener Wind streichelt meine Haut, ihre Oberfläche überzieht sich mit einer Gänsehaut.
Meine innere Hitze steigt weiter an, die zugeführte warme, trockene Luft steigert noch meiner Erregung. Mein Bauch ist stahlhart, Schauer treten in meinen Nacken und breiten sich wellenförmig den Rücken herunter aus. Meine winzigen Brustwarzen versteifen sich, meine Wangen überzieht eine zarte Röte. Das gedämmte Licht erzeugt ein angenehmes Schattenspiel, helle und dunkel Stellen wechseln sich ohne erkennbares Muster ab. Nur das breite Bett ist ein Zentrum von Helligkeit, konzentriert auf meinen nackten Körper. Meine Haut schimmert und glitzert, das Öl hat die Behaarung noch dunkler werden lassen.
“Mir ist heiß!”
Sie steht vor dem Bett, gleichermaßen in meinem Blickfeld und im Spiegel. Ihr Becken geht in einen prallen weißen Hintern über, ausladend, weiblich. Als sie sich vorbeugt; schimmert etwas schwarz und feucht zwischen ihren Backen. Noch ein Stück nach vorne, der Ausblick wird tiefer und gewagter. Ich erkenne eine rosige Stelle.

Montag, 20. Dezember 2010

Kleinstaaterei

Ja, einst gab es Zeiten der Stabilität. Der eiserne Vorhang war mächtig und undurchlässig. Die 80er Jahre waren ein Hort der Stabilität. Die Weltkarte hatte Bestand und fast bekam man den Eindruck, die Landesgrenzen gelten für die Ewigkeit.
Bekanntermaßen waren es die 90er, die in Europa viele neue Länder schufen. Jugoslawien teilte sich auf, die Sowjetunion und die Tschechoslowakei.

Erwachsenwerden

 Ja, das mit dem Erwachsenwerden. Eine gar nicht so einfache Sache. Volljährig ist man heutzutage mit 18. Früher galt die Grenze mit 21, vor 1875 erlangte man diesen Status stellenweise erst mit 25 Jahren. Aber es gibt natürlich auch sonst noch interessante Grenzen.
Unter 7 Jahren ist man geschäftsunfähig. Mit 12 Jahren (Plusminus) wird man dann geschlechtsreif und da hat der Gesetzgeber mal keinen Einfluss drauf. Bis 14 zählt man in Deutschland als Kind, bis 18 Jahre als Jugendlicher und bis 21 Jahre als Heranwachsender.

Samstag, 11. Dezember 2010

Die Raute aus dem Herzen

Vier Gegentore. Kaum mal hat man das Gefühl, der HSV könnte das Spiel gewinnen. Natürlich ist Leverkusen eine starke Mannschaft. Natürlich haben die einen Lauf, während die HSV Truppe einen typischen Antilauf hat mit vielen Verletzten und gerade erst wieder zurückgekehrten Spielern.

Zwielicht 1 ausverkauft!

Zwielicht 1 ist leider ausverkauft. Anderthalb Jahre nach dem Erscheinen sind sowohl die erste als auch die zweite Auflage vergriffen.
Zwei Restexemplare habe ich selbst noch und Interessenten können sich bei mir melden.
Für alle anderen kann ich nur Zwielicht 2 ans Herz legen, das nächste Woche verschickt wird. Bestellungen werden allerdings nur noch bis Montag angenommen, danach macht der Verlag Winterurlaub und der Band ist in begrenztem Umfang bei mir direkt erhältlich.

Die Raute im Herzen

Leverkusen heißt der heutige Gegner des HSV. Eine spiel- und laufstarke Mannschaft. Die Abwehr steht sicher, der Torwart ist Weltklasse, ein sehr ausgewogenes Mittelfeld und sehr gefährliche Stürmer.

Der HSV dagegen schwankt zwischen Altersheim und Jugendwahn. Die Abwehr mies, der Sturm harmlos und das Mittelfeld zwar feldüberlegen, aber ohne Durchschlagskraft.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Still Got the Blues

Blues gilt manchem als langweilig. Anderen ist er zu langsam. Dabei gibt es richtig schnellen Blues. Berühmt durch Woodstock wurde Ten Years Afters I´m going Home.

Wenn das nicht vom Hocker reißt, dem ist wirklich nicht zu helfen und ein Fall für die U18 samt angeschlossener "Wetten daß?" und "Superstars"-Fraktion.

Hier also die Erwachsenensektion.

Samstag, 4. Dezember 2010

Auswärts geht nix!

Ja, der HSV. Auswärts gibt das dieses Jahr keinen mehr. 4 Pleiten in Folge, da denke ich, sollte ein Antrag bei der DFL gestellt werden, von der Auswärtspielpflicht entbunden zu werden.
Alternativ kann die Mannschaft ja zum Adventskränzchen gehen und Weihnachtslieder singen. Da muss man auch nicht kämpfen, da reicht es, nett zu sein und der Nachbarin die Kaffesahne zu reichen.
Außerdem ist es bei einem solchen Kaffekränzchen nicht so kalt und die Herren Künstler scheinen ja ein wenig verschnupft ob der kalten Temperatur zu reagieren.
Besserung ist allerdings so schnell nicht in Sicht. Weder die nächsten Wochen, noch 2018 in Russland bei der nächsten WM. Manche sind aber noch jung genug und dürfen sich auf die WM 2022 in Katar freuen. Da ist es ja schön warm und es gibt auch weit und breit keine große Ablenkung.
Nächste Woche steht aber das eiskalte Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen an. Vielleicht heuert man noch ein paar Russen, Schweden oder Kanadier an, denen macht die Kälte ja vielleicht weniger.

Wen interessiert schon Fußball. Da gibt es schöneres, einfach mal reinhören.

Tito und Tarantula

Tito&Tarantula kennen die meisten Menschen aus dem Film Dusk Till Dawn, der Hit After Dark war ein Chartstürmer. Wer es härter mag, liebt Angry Cockroaches aus dem gleichnamigen Film.
Das ist aber noch lange nicht alles, was die Band zu bieten hat. Strange Face Of Love aus dem Film Desperado ist eine geniale Hymne. Aber auch Machete ist nicht von schlechten Eltern, eine tolle Ballade.

Facetten

GroKo ist die unbeliebte aber einzige realistische Option für eine Koalition für die zukünftige Bundesregierung. Das ist wie ein Crossove...