Mittwoch, 29. Dezember 2010

Gebt den jungen Leuten eine Chance!

Ja, 20 Millionen Miese. Nicht schlecht!

Sowas gab es schon einmal. 16 Millionen, damals Euro, hinterließ die Ära Klein/Netzer, die es aber immerhin auf 3 Meistertitel, zwei Pokalsiege und zwei Europacupsiege brachte. Ein Scherbenhaufen, der eine lang anhaltende Erfolglosigkeit hinter sich herzog, bevor der HSV wie Phönix aus der Asche auferstand.

Ja, drei Namenswechsel in der ehemaligen Pleitebankarena. Millionenverkäufe durch Gravesen, Ujfalusi,van Buyten, den Kannibalen, de Jong, Kompany und van der Vaart.

Ja, Kompany und de Jong sind Zweiter (bei einem Spiel mehr allerdings) in der englischen Liga, Tottenham Vierter und nahe an der Spitze dran.

Montag, 27. Dezember 2010

Zwielicht - Ein persönlicher Werkstattbericht

Der Weg zu Zwielicht war ein langer und es gab verschiedene Gründe, die zu dem Magazin führten.
Als neuer Geschichtenschreiber hat man es schwer. Online gibt es zahlreiche Veröffentlichungsmöglichkeiten, doch ins gedruckte Buch zu kommen, ist gerade am Anfang schwer. Die meisten Verlage und Herausgeber verlangen doch eine längere Veröffentlichungsliste, auch wenn die wenigsten das offen zugeben.

Zwielicht - Feedback

Feedback zu den Geschichten, Artikeln und Illustrationen sind immer das Salz in der Suppe für jeden der beteiligten Künstler. Hier finden sich erste Rückmeldungen und vielleicht findet der ein oder andere Zeit und Lust, seine Eindrücke dort wieder zu geben.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Widergeburt - Die etwas andere Weihnachtsgeschichte

Der Sommer war gerade zu Ende und der Herbst in seiner vollen Blüte, da erreichte mich eine Email von Alisha Bionda. Wie jedes Jahr suchte sie Weihnachtsgeschichten für Literra. Wie jedes Jahr entschloss ich mich spontan dagegen, eine solche zu schreiben und mich dem allgegenwärtigen Weihnachtswahn  anzuschließen.


In der Email stand aber dann auch, sie suche noch Geschichten über Gefallene Engel. Plötzlich verselbständigten sich meine grauen Zellen und siehe da, ich hatte eine Idee für eine gruselige Weihnachtsgeschichte und Engel spielten eine zentrale Rolle. Keine weißen Engel mit großen Flügeln und aufrechtem Gewissen. Und natürlich erkennt man auch den Einfluss, den die Grafik von Manfred Lafrentz auf mich hatte und die mit Ideengeber für Widergeburt war.

Nein, die an der Lahn spielende Geschichte ist weder fromm noch sanft und besinnlich, sondert widmet sich dem gepflegten Horror zu. Hier also Widergeburt. Zarte Gemüter sollten dem Link allerdings nicht folgen.


Hier die Übersicht meiner online verfügbaren Geschichten.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Heiß!

“Mir ist heiß!”
Kurzzeitig dreht sich die Welt vor meinen Augen. Dreht sich in einem verwirrenden Strudel an Farben und Gerüchen.
Es ist warm, eine feuchte Schwüle liegt in dem Raum und erschwert das Atmen. Der große Wandspiegel ist beschlagen, Tropfen zeichnen Bahnen und bilden ein unübersichtliches Muster. Tief sauge ich die feuchte Luft in meine Lungen. Ein sanfter, trockener Wind streichelt meine Haut, ihre Oberfläche überzieht sich mit einer Gänsehaut.
Meine innere Hitze steigt weiter an, die zugeführte warme, trockene Luft steigert noch meiner Erregung. Mein Bauch ist stahlhart, Schauer treten in meinen Nacken und breiten sich wellenförmig den Rücken herunter aus. Meine winzigen Brustwarzen versteifen sich, meine Wangen überzieht eine zarte Röte. Das gedämmte Licht erzeugt ein angenehmes Schattenspiel, helle und dunkel Stellen wechseln sich ohne erkennbares Muster ab. Nur das breite Bett ist ein Zentrum von Helligkeit, konzentriert auf meinen nackten Körper. Meine Haut schimmert und glitzert, das Öl hat die Behaarung noch dunkler werden lassen.
“Mir ist heiß!”
Sie steht vor dem Bett, gleichermaßen in meinem Blickfeld und im Spiegel. Ihr Becken geht in einen prallen weißen Hintern über, ausladend, weiblich. Als sie sich vorbeugt; schimmert etwas schwarz und feucht zwischen ihren Backen. Noch ein Stück nach vorne, der Ausblick wird tiefer und gewagter. Ich erkenne eine rosige Stelle.

Montag, 20. Dezember 2010

Kleinstaaterei

Ja, einst gab es Zeiten der Stabilität. Der eiserne Vorhang war mächtig und undurchlässig. Die 80er Jahre waren ein Hort der Stabilität. Die Weltkarte hatte Bestand und fast bekam man den Eindruck, die Landesgrenzen gelten für die Ewigkeit.
Bekanntermaßen waren es die 90er, die in Europa viele neue Länder schufen. Jugoslawien teilte sich auf, die Sowjetunion und die Tschechoslowakei.

Erwachsenwerden

 Ja, das mit dem Erwachsenwerden. Eine gar nicht so einfache Sache. Volljährig ist man heutzutage mit 18. Früher galt die Grenze mit 21, vor 1875 erlangte man diesen Status stellenweise erst mit 25 Jahren. Aber es gibt natürlich auch sonst noch interessante Grenzen.
Unter 7 Jahren ist man geschäftsunfähig. Mit 12 Jahren (Plusminus) wird man dann geschlechtsreif und da hat der Gesetzgeber mal keinen Einfluss drauf. Bis 14 zählt man in Deutschland als Kind, bis 18 Jahre als Jugendlicher und bis 21 Jahre als Heranwachsender.

Samstag, 11. Dezember 2010

Die Raute aus dem Herzen

Vier Gegentore. Kaum mal hat man das Gefühl, der HSV könnte das Spiel gewinnen. Natürlich ist Leverkusen eine starke Mannschaft. Natürlich haben die einen Lauf, während die HSV Truppe einen typischen Antilauf hat mit vielen Verletzten und gerade erst wieder zurückgekehrten Spielern.

Zwielicht 1 ausverkauft!

Zwielicht 1 ist leider ausverkauft. Anderthalb Jahre nach dem Erscheinen sind sowohl die erste als auch die zweite Auflage vergriffen.
Zwei Restexemplare habe ich selbst noch und Interessenten können sich bei mir melden.
Für alle anderen kann ich nur Zwielicht 2 ans Herz legen, das nächste Woche verschickt wird. Bestellungen werden allerdings nur noch bis Montag angenommen, danach macht der Verlag Winterurlaub und der Band ist in begrenztem Umfang bei mir direkt erhältlich.

Die Raute im Herzen

Leverkusen heißt der heutige Gegner des HSV. Eine spiel- und laufstarke Mannschaft. Die Abwehr steht sicher, der Torwart ist Weltklasse, ein sehr ausgewogenes Mittelfeld und sehr gefährliche Stürmer.

Der HSV dagegen schwankt zwischen Altersheim und Jugendwahn. Die Abwehr mies, der Sturm harmlos und das Mittelfeld zwar feldüberlegen, aber ohne Durchschlagskraft.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Still Got the Blues

Blues gilt manchem als langweilig. Anderen ist er zu langsam. Dabei gibt es richtig schnellen Blues. Berühmt durch Woodstock wurde Ten Years Afters I´m going Home.

Wenn das nicht vom Hocker reißt, dem ist wirklich nicht zu helfen und ein Fall für die U18 samt angeschlossener "Wetten daß?" und "Superstars"-Fraktion.

Hier also die Erwachsenensektion.

Samstag, 4. Dezember 2010

Auswärts geht nix!

Ja, der HSV. Auswärts gibt das dieses Jahr keinen mehr. 4 Pleiten in Folge, da denke ich, sollte ein Antrag bei der DFL gestellt werden, von der Auswärtspielpflicht entbunden zu werden.
Alternativ kann die Mannschaft ja zum Adventskränzchen gehen und Weihnachtslieder singen. Da muss man auch nicht kämpfen, da reicht es, nett zu sein und der Nachbarin die Kaffesahne zu reichen.
Außerdem ist es bei einem solchen Kaffekränzchen nicht so kalt und die Herren Künstler scheinen ja ein wenig verschnupft ob der kalten Temperatur zu reagieren.
Besserung ist allerdings so schnell nicht in Sicht. Weder die nächsten Wochen, noch 2018 in Russland bei der nächsten WM. Manche sind aber noch jung genug und dürfen sich auf die WM 2022 in Katar freuen. Da ist es ja schön warm und es gibt auch weit und breit keine große Ablenkung.
Nächste Woche steht aber das eiskalte Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen an. Vielleicht heuert man noch ein paar Russen, Schweden oder Kanadier an, denen macht die Kälte ja vielleicht weniger.

Wen interessiert schon Fußball. Da gibt es schöneres, einfach mal reinhören.

Tito und Tarantula

Tito&Tarantula kennen die meisten Menschen aus dem Film Dusk Till Dawn, der Hit After Dark war ein Chartstürmer. Wer es härter mag, liebt Angry Cockroaches aus dem gleichnamigen Film.
Das ist aber noch lange nicht alles, was die Band zu bieten hat. Strange Face Of Love aus dem Film Desperado ist eine geniale Hymne. Aber auch Machete ist nicht von schlechten Eltern, eine tolle Ballade.

Sonntag, 28. November 2010

Orientierungslos

Heimsieg, vier Tore, wenn das nicht eine tolle Sache ist.
Auf den ersten Blick, natürlich. Aber schauen wir mal genauer hin.
Der HSV startet wie die Feuerwehr. Flo Pitroipa muss eigentlich das 1:0 machen, doch wie immer fehlt ihm die Effektivität. Stattdessen gibt es Ecke, der Ball landet bei Trochowski und der hämmert den Ball aus der Distanz in die Maschen.
Ich dachte die Woche noch: Trochowskis Schusstechnik wird immer über den grünen Klee gelobt. Doch während die Magaths und van der Vaarts die Tore machen, sind Trochetore rar und soweit ich weiß, hat der noch nie 10 Tore in einer Saison geschossen.
So war das ein schönes Zeichen, gerade nachdem der Trochowski zuletzt wenig überzeugte. Der Vertrag läuft aus und aus meiner Sicht ist eine Trennung für beide Seiten nötig, es sei denn es kommt noch eine wirkliche Leistungsexplosion. Die weiteren Schüsse von Trochowski überzeugten dann aber wenig.
Der HSV also überlegen, der wieder sehr auffällige Pitroipa vergibt die nächste Chance.

Sonntag, 21. November 2010

Whitesnake

...ist die Band von David Coverdale. Der hatte seinen Durchbruch bei Deep Purple, Anhörbeispiele sind Burn oder You Keep On Moving.
Bei Whitesnake sind Highlights Lovehunter oder Aint No Love In The Heart Of The City. Bekanntestes Lied ist wohl Here I Go Again.


Zu meinen Favoriten gehört Slow´n Éasy. Aber auch Gambler und Crying in the Rain verdienen sich Höchstnoten.

Coverdale machte auch ein tolles Album mit Saitenhexer Jimmy Page. Hier die Songprobe Shake My Tree.

Donnerstag, 11. November 2010

Die Deutsche Nation

Der Begriff Deutsch in der Verbindung Deutsche Nation ist relativ neu und entstand im 19. Jahrhundert. Eine detaillierte Ausführung zum Thema findet sich im Wikipedia.

Was macht es aus, deutsch zu sein?

Mittwoch, 10. November 2010

Großmacht Deutschland

Ja, die Deutschen sind wieder was. Rekordwachstum der Industrieländer, der zweitgrößte Exporteur hinter dem Ameisenstaat China, da brechen Jubelarien aus.

Arbeitslosigkeit scheint ein Wort der Vergangenheit zu sein. Auch die haben wir exportiert und das in die USA, dem Mutterland des Turbokapitalismus.

Die industrielle Basis ist es, um die uns die Welt beneidet. Egal ob Autoindustrie oder der Maschinenbau, Deutschland ist wer.

Nebenbei retten wir noch die europäischen Peripheriestaaten wie Griechenland, Spanien, Portugal und Irland.

Donnerstag, 4. November 2010

Grüne Welle

Es herrscht grüne Welle in der bunten Republik Deutschland. Ökologie ist IN und zusammen mit den verstaubten Sozialdemokraten scheint eine Mehrheit sicher. Einzig die Frage, wer der stärkere Partner wird, wähnt man als noch nicht entschieden.

Sonntag, 31. Oktober 2010

1.FC. Lahnstein

Der 1.FC Lahnstein hat eine Hompage und dort finden sich auch die aktuellen Spielbericht.
Gestern gewannen wir 4:0 in Neuendorf, hier der Spielbericht.

Die ärmste Sau

Die ärmste Sau beim HSV heißt im Moment Jaroslav Drobny. Endlich bekommt er seine Chance, spielt 2 1/2 Spiele. Reingekommen gegen die Bayern, hatte er keine Gelegenheit sich auszuzeichnen.
Am Mittwoch ging es dann nach Frankfurt. Eine desolate Defensivleistung und fünf Gegentore, ohne das Drobny auffiel. Weder im Guten noch im Schlechten.
Eine 5:2 Niederlage im DFB Pokal, für die Ambitionen des HSV zu wenig. Gefühlt ist die Truppe Meisterschaftsfavorit, aber außer schwerfälliger Arroganz zeigt der Trupp im Moment wenig.
Dabei dürften sich alle einen Teil vom Kuchen abschneiden. Mit dem Kuchen ist die Schuld für den bisherigen Saisonverlauf gemeint.
Erstmal die Spieler, von denen fast jeder unter seinen Möglichkeiten blieb, egal ob der mittlerweile verletzte Rost, der noch einer der besseren Spieler war, oder Maulhelden wie Trochowski, Guerro oder Petric, die allesamt viel fordern aber wenig leisten.

Samstag, 30. Oktober 2010

Zwielicht 2

Zwielicht 2 ist verlagsseitig vergriffen. Die Restauflage kann über mich (zwielicht - at - defms.de) zu beziehen (solange der Vorrat reicht). Einfach eine email schicken. Das Buch kostet 13 Euro incl. Porto. Oder einfach das ebook über Amazon beziehen.


Montag, 25. Oktober 2010

Dinge, die des Nachts poltern

Für Phase X7 recherchierte ich zum Artikel Rock Opern. Das ganze inspirierte mich zu einer tollen Geschichte, die im Magazin Canter erscheinen sollte, Thema der ersten Ausgabe "Vom Sehen". Lothar Bauer erschuf ein bemerkenswertes gruseliges Bild, das leider noch nicht das Licht der Öffentlichkeit erblickte.
Canter erschien leider nie, dafür fand ich die Ausschreibung "Dinge, die nachts poltern". Das Ergebnis der Ausschreibung gibt es jetzt als Buch und die Horrorkurzgeschichte "Ein Stein in der Mauer" gibt es genau dort nachzulesen.

Meine erste Geschichte in einem Buch des "Projekte Verlages" war übrigens Brainpool in Projekt Mensch, eine etwas länger SF Geschichte.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Zwei Seelen in einer Brust

Zwei Seelen in einer Brust ist eine Horrorkurzgeschichte, die Hauptperson ist ein Werwolf. Doch werwolftypisch ist die Geschichte nicht. Eigentlich mal für einen Wettbewerb mit 16.000 Zeichen eingereicht, bekam die Story ein Facelift und trägt jetzt rund 25.000 Zeichen in sich. An dieser Stelle danke an Christian Weis, der wertvolle Hinweise gab.
Die Geschichte erscheint in der Anthologie Martyrium der verlorenen Seelen,  allerdings erst 2012 im Frühjahr.

Montag, 18. Oktober 2010

Die Welt ist ein Dorf!

So konnte man die letzten zwanzig Jahre bezeichnen. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs startete die Globalisierung richtig durch.

Die EU breitete sich gen Osten aus und gewann in kurzer Zeit so viele neue Mitgliedsländer dazu wie noch nie. Da hatte wohl jemand Angst davor, dass der Vorhang wieder zugezogen wurde.

Trendwende

Ja, extrem ist es schon, das Geschäft in der Bundesliga. Gestern gefeiert, heute gefeuert. Gut, soweit ist es noch nicht, zumindest bei der Personalie Felix Magath. Der ist ein kantiger Knochen, unbiegsam und immer ein Stück weit auf Konfrontationskurs. In seiner wechselvollen Trainergeschichte wechselte er schon zwischen Himmel und Erde.

Es begann alles beim HSV. Als Assistenztrainer von Benno Möhlmann wurde er zum Chef befördert. In dem Verein, in dem er schon als Spieler große Erfolge feierte und als Manager keine glückliche Figur machte.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Goldener Herbst

Ja, der HSV. Nach langen Jahren des Mittelmaßes wurde Stück für Stück die Mannschaft verbessert und die Erfolge stellten sich ein. Regelmäßig nahm man am internationalen Wettbewerb teil, mal über den UI-Cup, mal direkt. Zweimal schaffte man sogar die Teilnahme an der Champions League.

Doch der große Wurf blieb aus. Das Abenteuer CL endete in der Gruppenphase. Im UEFA Cup/Euro League reichte es aber immerhin für das Halbfinale und das sogar zweimal hintereinander. Doch die Ansprüche waren gestiegen und das Ausscheiden gegen eher mittelmäßige Engländer sorgte für einen negativen Beigeschmack.

Montag, 11. Oktober 2010

Der moderne Künstler

Reisen bildet. Und manchmal entdeckt man Parallelen zu eigenen Erfahrungen.
Heute traf ich einen Amerikaner, den ich gestern auf dem Marktplatz in Luang Prabang kennengelernt habe. Nach ein paar schönen Geschichten über einen Hurrikan am Südzipfel Mexikos und einem Monsunregen, der ihn eine Meile vor der thailändischen Küste erwischte, erzählte er mir, dass er ein Buch geschrieben habe. Autoren gibt es halt überall und ich freue mich, einen Gleichgesinnten getroffen zu haben.
Auf meine Frage, wo es denn erschienen wäre, kam die Antwort, dass es noch unveröffentlicht wäre, er aber einen Verlag an der Hand habe. Er müsste nur 10.000 US $ investieren, der Verleger würde selbst die gleiche Summe bereitstellen, um die Unkosten des Buches zu begleichen und es auf den Markt zu bringen, alles natürlich schriftlich fixiert mit erhöhter Tantieme für den Autor. Der Verleger selbst sei mit dem Dalai Lama bekannt (er hat ihn wahrscheinlich einmal getroffen, so vermute ich, frage aber nicht weiter nach).
Weiter erzählt er von einer Dreiteilung des Verlagsgeschäftes: Publikumsverlage, Selbstverleger und in der Mitte solche wie sein Kleinverlag, bei dem er ins Auge gefasst hat, zu veröffentlichen.

Der Bucon 2010 ist Geschichte.

Der Bucon 2010 ist Geschichte. Aber er wird natürlich nachwirken. Im Mittelpunkt standen wie immer die Frauen. Egal ob Chris Schlicht


Freitag, 8. Oktober 2010

Wir alle sind Ausländer. Und das fast überall!

Integration ist in aller Munde. Kein Thema wird heißer diskutiert. Erst der verbannte Finanzsenator von Berlin, der als Bundesbanker für Furore sorgte und sein Buch entsprechend seines Naturell promotete.

Jetzt hat auch noch der auf dem neuen Schleudersitz sich erdreistet, seine Meinung zum Thema zu äußern.

Der Islam gehört zu Deutschland. Ei, igitt! Was soll denn das?

Donnerstag, 30. September 2010

Weder Fisch noch Fleisch

Weder Fisch noch Fleisch, so ist die momentane Situation des HSV.

In der Bundesliga 6 Spiele und 8 Punkte. Zwei Siege zum Start und die Zukunft sah schon rosarot aus. Dazu kam ein lockerer Sieg im DFB Pokal. Die fehlende Doppelbelastung durch den Euro-League Marathon sollte ebenfalls ein Vorteil sein.

Grob gesagt waren die Befürchtungen vor der Saison, dass die prominent besetzten Offensivabteilung der Defensive überlegen ist, ein Luxusproblem mit diesen Stürmern.

Mittwoch, 29. September 2010

Remanenz

Meine Geschichte "Remanenz" ist in Casus Belli erschienen. Die Anthologie wird von Torsten Scheib herausgegeben und hat als Thema die beiden Weltkriege.

Die Anfrage flatterte damals im April 2008 ins Haus und ich dachte spontan, mit den beiden Weltkriegen und einer Geschichte darüber, da habe ich absolut nichts am Hut. Aber so einfach sagt man nicht ab. Also den Gehirnschmalz anstrengen. Ich hatte vor noch nicht allzulanger Zeit ein Buch über die Weimarer Republik gelesen und bot damit Torsten an, eine Geschichte über die Nachkriegszeit zu schreiben.

Er war einverstanden und so entstand bis Juni eine "Was wäre wenn"-Geschichte über die Zeit ab 1914. Mehr möchte ich an der Stelle aber auch noch nicht verraten.

Das Buch kann direkt bei Eloy Edictions bestellt werden. Bei Interesse natürlich auch direkt bei mir.

Ist Essen zu billig?

Es wird wieder gestritten. Kernthema ist der ermäßige Mehrwertsteuersatz von 7%. Die Mövenpickpartei will ihre Entscheidung rückgängig machen und die Hotels wieder voll besteuern. Auch andere Ausnahmetatbestände sollen ausgeräumt werden, einzig die Lebensmittel sollen verschont bleiben.

Scheinbar zu nah noch ist der Gedanke an die Nachkriegszeit, als Deutschland kräftig abspeckte und das halt alles andere als freiwillig. Wurden unlängst Butter und Milch teurer, glaubte man schon, die Nation sei am Verhungern, so verbittert wurden Preissteigerungen kommentiert.
Der Deutsche kann sich das Essen nicht mehr leisten. Ist das wahr?

Dienstag, 14. September 2010

Fantasyguide

Dem Fantasyguide bin ich jetzt schon eine ganze Weile verbunden.  Ich schreibe dort Rezensionen, Artikel und betreue die Rubrik Kurzgeschichten. Hier meine Seite.

Donnerstag, 9. September 2010

Vincent Preis für die beste Anthologie

Ja, wenn man selbst einen Preis organisiert, selbst wenn es ein offener Abstimmungspreis ist, fühlt es sich immer ein wenig merkwürdig an, wenn man ihn gewinnt.

Hier das Ergebnis des Vincent Preis:
  • Beste Anthologie/Storysammlung 2009:

Michael Schmidt - Zwielicht 1 (Eloy Edictions) 73,0 Punkte
Markus K. Korb - Die Ernten des Schreckens (Atlantis Verlag) 71,0 Punkte
Jörg Kleudgen – Necrologio (Blitz Verlag) 52,0 Punkte
Nina Horvath & Sabine Eberl & Marco Bianchi – Metamorphosen (Verlag Torsten Low) 29,0 Punkte
Stefan Melneczuk - Geisterstunden vor Halloween (Blitz Verlag) 27,5 Punkte

Donnerstag, 2. September 2010

Der neue Stern


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Der neue Stern ist eine Satire über das Schreiben und parodiert hoffnungsvolle Jungautoren. Vielleicht findet sich der ein oder andere dort wieder

Sonntag, 29. August 2010

Literra

Man findet mich auch auf Literra. Zu lesen gibt es meine Geschichte Abgründe und Ein betörender Duft.
Außerdem gibt es Rezensionen zu Schattenspiele und Himmelsstürmer und auch zur Anthologie Zwielicht.

Aktuell ist meine Geschichte Die Tänzerin erschienen.

Donnerstag, 26. August 2010

Saramee Geschichten

Alles oder nichts ist eine Fantasygeschichte, die in der Stadt Saramee spielt und in der Anthologie Der wahre Schatz erschienen ist.
Die Geschichte ist online auch auf dem Fantasyguide zu lesen und zwar hier.

Die Hitze der Nacht und Ein betörender Duft sind ebenfalls auf dem Fantasyguide zu finden. Guter Rhad ist teuer findet sich dagegen im Terracom 122, für den die Geschichte exklusiv geschrieben wurde.

Den Überlick über meine Saramee Aktivitäten findet ihr hier.

Hier die Übersicht meiner Online verfügbaren Geschichten.

Samstag, 21. August 2010

Lesung auf dem Bucon

Michael Schmidt ist Herausgeber und Autor. Er gibt die Anthologiereihe Zwielicht (Eloy Edictions) heraus. Der zweite Band erscheint parallel zum Jahresende, doch es gibt eine Lesung auf dem Bucon
Aus diesem Buch liest Marcus Richter einen Auszug aus seiner Horrorgeschichte Feuerhaut.
Begleitet wird er von Ralf Steinberg, dessen SF Story Ersatzteil aus dem Sammelband Der wahre Schatz (pmachinery), der in Zusammenarbeit mit dem Fantasyguide entstanden ist (nominiert für den diesjährigen DPP) und aus der "Kurzgeschichte des Monats" hervorging. Die Geschichte behandelt das Thema "Die Energie der Zukunft".
Torsten Scheib liest seine seine Horrorgeschichte "Besessen" und Chris Schlicht die Siegergeschichte des Marburg Awards 2009, Dunkle Schwingen.
Abschließend stehen Michael Schmidt, Ralf Steinberg und Chris Schlicht für einen kleinen Plausch zur siebten Ausgabe von Phase X, Phantastisches für die Ohren (Atlantis Verlag), zur Verfügung.

Donnerstag, 19. August 2010

Der wahre Schatz - und andere Fantasien

Meine Fantasygeschichte Alles oder nichts ist im Fantasyguide Jahrbuch erschienen. Alles oder nichts spielt in der Stadt Saramee, die ansonsten im Atlantis Verlag erscheint. Dort sind auch meine beiden Romane Schattenspiele und Himmelsstürmer erschienen.

Hier die Info zum Jahrbuch:

FantasyGuide.de präsentiert:
Der wahre Schatz - und andere Fantasien

Zwanzig Geschichten zeigen die inhaltliche Bandbreite deutscher Fantastik auf. Ob gruselig oder verstörend, bezaubernd oder surreal. Zwanzig Mal die Kurzgeschichte des Monats, die seit Oktober 2008 die Leser des eZines FantasyGuide bezaubert/erschreckt/visioniert.
Jede Geschichte wird durch eine Grafik illustriert und einen exklusiv für dieses Buch geschriebenen Hintergrundbericht abgerundet.

Das Titelbild stammt von Chris Schlicht
Illustrationen stammen von Lothar Bauer, Björn Ian Craig, Christian Günther,Chris Schlicht und mind.in.a.box.

Samstag, 14. August 2010

Rock Opern

Phase X Ausgabe 7

Phase X ist ein neues Magazin im Paperbackformat. Gegründet als Online Magazin mit dem Namen SONO splittete sich nach sechs sehr erfolgreichen Ausgaben - die einzelnen Ausgaben wurden über 3000mal heruntergeladen - der Hauptteil der Macher ab und beschloss, ein gedrucktes Magazin herauszubringen.
Schnell wurde mit Guido Latz von Atlantis ein Verleger gefunden und es ging los. Im Frühjahr 2006 erschien die rund 100 Seiten dicke Erstausgabe des Crossovermagazins.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Magazinen kennt Phase X keine Berührungsängste. So tummeln sich alle Spielarten der Phantastik in diesem Magazin, unabhängig ob es sich um SF, Horror, Fantasy oder Grenzbereiche des gleichen handelt. Eine ausgewogene Mischung an Redakteuren macht dies möglich.
Auch das Medium beschränkt sich keinenfalls auf eines: Buch, Film, Rollenspiel oder Comics, fehlende Vielfältigkeit kann man dem Magazin nicht vorwerfen.
Damit trotzdem ein roter Faden vorhanden ist, gibt es für jede Ausgabe ein Thema, um den sich die meisten Beiträge mehr oder minder drehen.

In Ausgabe 7 finden sich meine beiden Artikel "Verlagsumfrage" (die beliebtesten Phantastikverlage der Szene, die Umfrage ist die dritte ihrer Art, hier das Ergebnis der ersten von 2006.) und "Rock Opern"."Rock Opern" ist ein Streifzug durch die Musik von Genesis, The Who, Pink Floyd, The Rocky Horror Picture Show und Queen.
Erhältlich bei amazon. Hier die Inhaltsangabe des Magazins:

Mittwoch, 21. Juli 2010

Ich bin unentschlossen

Jeder wird älter und von den Gedanken, die einem durch den Kopf gehen können, handelt dieser kurze Text.

Ich bin unentschlossen.
 Und das ist gar nicht so einfach.

Es ist eine Zeit des Umbruchs. Mein Jahr der Veränderung.

Ich bin Vierzig!

Freitag, 9. Juli 2010

Der Gelangweilte

Eine kurze und knackige Geschichte über moderne Dekadenz




Wissen sie, das war so. Eigentlich wollte ich ja etwas ganz anderes. Ich ging da die Straße entlang, studierte die Schaufenster, doch nichts inspirierte mich zu einem Kauf. Weder die neue Digitalkamera mit automatischer Webeinstellung. Noch der nach Weidenkraut riechende Bierschnaps. Selbst die Ersatzfraufolie für die schnelle Befriedigung Zwischendurch, entlockte mir nur ein müdes Lächeln.

Dienstag, 29. Juni 2010

Rolando vom Erdbeerhut

Zur Geschichte gibt es natürlich ein reelles Vorbild, doch kann das Bildnis auf jeden zutreffen. Irgendwann ist für jedermann die Zeit gekommen, abzutreten. Und natürlich wünscht man sich, dies mit einem Pauken-schlag zu schaffen. Müßig zu erwähnen, dass dieser natürlich ein positives Ende haben soll.

Freitag, 25. Juni 2010

Selbsterkenntnis

Es ist immer mal wieder im Leben, da überkommt einen die Unzufriedenheit und man stellt die Sinnfrage. Das muss nicht immer negative Erkenntnisse bringen, wie nachfolgende Geschichte zeigt.

Grün um mich herum. Grün, soweit das Auge blicken kann. Die Luft hat dieses gewisse Etwas, diese Frische und Unverbrauchtheit. Meine Stimmung ist außerordentlich gut, vielleicht sollte ich sie sogar exzellent nennen.

Sie sind um mich herum.

In allen Formen, in allen Größen, von jeglicher Art.

Freitag, 28. Mai 2010

Tagebuch eines Rauchers

Anlass zu den Geschichten war eine Art Tagebuch, das ich im September 2003 führte. Von über 30 Zigaretten auf Null, das ist ein schöner Schock für Körper und Geist.
Immerhin dauert die rauchfreie Zeit bis heute an. Die Geschichte findet sich auch in dem ebook Geschichten der Dekadenz

Facetten

GroKo ist die unbeliebte aber einzige realistische Option für eine Koalition für die zukünftige Bundesregierung. Das ist wie ein Crossove...