Freitag, 28. April 2017

Interview mit Björn Ian Craig

Das Interview erschien 2013 anlässlich des Gewinns des Vincent Preis Beste Grafik. Da die Originalquelle gesperrt ist (hier), habe ich das Interview mal hier vor geholt.


Michael Schmidt: Hallo Björn, das Titelbild von Dhromenghruul ist aus deiner Feder und hat den Vincent Preis 2012 gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!


Björn Ian Craig: Vielen lieben Dank! Ich hab überhaupt nicht damit gerechnet. Ich weiß, das sagen viele Gewinner, aber diesmal stimmt’s tatsächlich. Eigentlich war schon die Nominierung unter die besten fünf für mich ein riesen Highlight; schließlich waren jede Menge tolle Leute und Arbeiten dabei und nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass die Leute mein Cover für das beste halten. Als das Resultat dann feststand und ich im Horror-Forum über meinen Namen stolperte, war ich mehr als sprachlos. Man muss schließlich bedenken, dass ich das Illustrieren in meiner Freizeit ausübe und nicht ganz so viel Zeit dafür erübrigen kann wie jemand, der das beispielsweise hauptberuflich macht.

Michael Schmidt: Was bedeutet dir dieser Preis?

Björn Ian Craig: Der Preis ist für mich eine große Anerkennung für meine Arbeit. Umso mehr, da ich keinen großen Output vorzuweisen habe. Zwei bis höchstens drei Covers plus eine Handvoll Illustrationen entstehen in einem Jahr. Das ist nicht viel. Und dass ich mich dann mit einer dieser wenigen Arbeiten dann gleich behaupten kann ist eine riesige Freude.

Mittwoch, 26. April 2017

Zwielicht Classic 12

Die zwölfte Ausgabe von Zwielicht Classic ist erschienen und wie immer freuen wir uns herausragende Geschichten und vergessene Perlen zu vereinen.
In dieser Ausgabe finden sich neben den gewohnten Geschichten und Artikel des Genre Horror und Unheimliche Phantastik auch ausgezeichnete SF Geschichten.
Die Duftorgel von Nina Horvath gewann dabei den Deutschen Phantastik Preis und wurde ins Slowenische und Slowakische übersetzt, die englische Übersetzung ist in Vorbereitung.

Das Titelbild stammt aus der Feder von Oliver Pflug.


Freitag, 21. April 2017

Zwielicht 11 Einsendeschluss (30.09)

Aktuell ist gerade das erste kleine Jubiläum erschienen, nämlich Zwielicht X.


Zwielicht - das deutsche Horrormagazin - erschien zum ersten Mal im April 2009, damals noch bei Eloy Edictions. Nachdem es jahrelang bei Saphir im Stahl erschien, wird das Magazin seit Zwielicht 9   selbst verlegt und erscheint als Taschenbuch bei Amazon über die Create Space Publishing Plattform.


Zwielicht hat so manchem Sturm getrotzt. Die Literaturlandschaft wurde von Zombiewellen erfasst, liebestolle Vampire bevölkerten ganze Buchregale und Geister schwangen sich zur Herrschaft auf. Aktuell schwappt gerade die Extrem-Horror-Welle über, aber Zwielicht  zeigt sich davon unbeeindruckt.


Wir veröffentlichen keine Themenanthologien. Wir sind ein zweimal im Jahr erscheinendes Horrormagazin, mit einem Schwerpunkt für Kurzgeschichte des Genres Horror und Unheimliche Phantastik. Da kann es mal extrem zugehen, da kann auch mal ein Zombie vorkommen, es kann sich aber auch um eine düstere Zukunftsversion handeln. Zwielicht hat keine Vorgaben. Hier zählt nur die Geschichte und der Autor hat nur eine einzige Prämisse zu erfüllen. Seine Geschichte muss die beiden Herausgeber überzeugen.
Für viele ist das ungewohnt, schließlich bekommt man heutzutage alles Mögliche vorgeschrieben. Manche fragen uns, ob wir Themenvorlieben haben.
Haben wir nicht, zumindest keine, die uns bewusst sind. Wer unsicher ist oder nach Inspiration sucht, die ersten zehn Bände bieten über 3000 Seiten geballte Literatur.
Neben Kurzgeschichten deutschsprachiger Autoren bieten wir immer auch ein paar Übersetzungen, suchen aber auch Artikel, die zum Genre passen und die Bände abrunden.
Wer sich also angesprochen fühlt, entsprechend kreativ ist und sich eine interessante Geschichte ausdenkt, schicke die einfach an Zwielicht_Magazin@defms.de, am liebsten im Format rtf. Diese soll natürlich noch unveröffentlicht sein.

Montag, 17. April 2017

Zwielicht 3 Gewinnspiel

Auf Lovelybooks findet eine Leserunde zu Zwielicht 3 statt. Aus diesem Anlass gibt es Bücher zu gewinnen. Wer sich bis Ende des Monats bewirbt, geht in die Verlosung.

Zwielicht 3 auf Lovelybooks.

Der Band gewann übrigens den Vincent Preis als Beste Anthologie und Bestes Titelbild.
Hier die bisherigen Preisträger.

Zwielicht 6 bei Create Space

Die sechste Ausgabe von Zwielicht, ursprünglich bei Saphir im Stahl, ist wieder als Taschenbuch verfügbar.
Genau zwölf Monate, nachdem der Band ausverkauft war, ist er wieder erhältlich.
Eine Rezension zum Band findet sich auf phantastiknews.de.


Diskussionen zu Zwielicht 6 im Forum.



Montag, 10. April 2017

Rock´N´Roll Shorty ist verlängert!

Die Ausschreibung Rock´N´Roll Shorty ist verlängert. Wir haben sehr gute Geschichten erhalten, allerdings suchen wir immer noch ein paar. Die Ausschreibung geht bis zum 31.8.


Zur Ausschreibung

ANDROMEDA NACHRICHTEN 257

ANDROMEDA NACHRICHTEN 257
SFCD e.V., Murnau, April 2017, 116 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Der Inhalt:
| Sechs Jahrzehnte im Fandom oder: Von Walter Ernstings Kühlschrank zum umgebauten Besenschrank  Thomas Recktenwald interviewt Gerhard Müller ||Conventions|| Jürgen Lautner: Das einzig Beständige ist der Wandel – Der Buchmessecon am 22. Oktober 2016 | Jürgen Lautner: Der Dampf ist raus || Deutscher Science-Fiction-Preis 2017 – Die Nominierungen || Fantasy || Science-Fiction || Zwielicht || Cinema || e:Games || Perry Rhodan || Science || Zerrspiegel  || FanzineKurier || Reissswolf || StoryFiles || Uwe Lammers: Der Platz der Steine, Teil 3

Das Titelbild stammt von Andreas Schwietzke.

Diese Ausgabe gibt es auch zum Download: http://www.sfcd.eu/d...0/an257open.zip

ZDF führt!

Das ZDF hat seit Jahresbeginn den größten Marktanteil im Deutschen Fernsehen wie man hier nachlesen kann.


Immerhin war Monsieur Claude vor den Schlümpfen. Das ist aber auch ein toller Film!

Sonntag, 9. April 2017

Sie kennen keine deutsprachigen Horrorkurzgeschichten?

Dann wird es Zeit mal reinzuschnuppern. Als kleines Osterei bieten wir Zwielicht Classic 1 zum Vorzugspreis an.
Das Taschenbuch gibt es um 20% reduziert auf Amazon.

Oder Sie greifen zum E-Book, das gibt es permanent zum Preis von 3,49 €, z.B. bei der Thalia.


Sie können aber auch die Novelle Rex nemorensis von Marcus Richter für 0,99 € Probelesen. Eine Auskopplung aus Zwielicht 3.

Das Taschenbuch gibt es für 9,95 € auf Amazon oder direkt bei Saphir im Stahl

Infos zum Magazin finden sich hier.

Amazon:


Mittwoch, 5. April 2017

Amazing Stories

Hugo Gernsback hatte 1926 ein Magazin aus der Taufe gehoben welches die Geburtsstunde der modernen Science Fiction sein sollte. Eine Artikelserie im Zauberspiegel widmet sich dem Magazin.

Nur die Geschichte zählt!

Horst Hermann von Allwörden referiert auf dem Zauberspiegel über Selfpublisher. Jetzt sind in dem Artikel viele interessante Aspekte und Sichtweisen beschrieben, aber ein wenig bleibt mir da auf der Strecke und das nehme ich mal als Grund einzuhaken.


Jeder verurteilt Schubladen, so kommt es einem in der phantastischen Öffentlichkeit vor, aber jeder hat sie verinnerlicht. SF, Fantasy, Horror, wer mag kann auch noch weiter unterscheiden und nimmt beliebige Teilgenres wie Steampunk, Cyberpunk, Splatter, Schwert und Magie oder was einem gerade unterkommt oder was Hip ist.
Der SF Fan spricht von Diskriminierung seines Genres, urteilt aber auf selbe Art und Weise über Horror oder Fantasy und umgekehrt ist es auch nicht anders.
Wenn ein Werk gefallen findet, wird es vereinnahmt, missfällt es, ausgeschlossen. Ja, ja, nur die Geschichte zählt...

Samstag, 1. April 2017

Versteigerte Unschuld!

Man weiß ja nie was an solchen Meldungen dran ist, aber sie passen ja in den Zeitgeist. Wenn sich die Leute schon für mehr oder minder nix verkaufen und sich irgendwelchen Wettbewerben untertan machen in dem sie ihre Würde vor der Kamera verlieren, warum keine Versteigerung für das Erste Mal?

Die Dame ist mit ihren 18 Jahren spät, gefühlt ist die heutige Jugend mit dem Thema ja schon mit 13 oder 14 durch. Aber das Warten hat sich ja gelohnt.

Vielleicht sollten die Leute ihre Würde versteigern? Aber ich befürchte, damit ist ja in diesen Zeiten kein Geld mehr zu machen.

Zwielicht 10

Zwielicht 10 ist erschienen und als Taschenbuch und E-Book erhältlich.


Das Titelbild ist von Björn Ian Craig.
Die Innenillustrationen sind von Oliver Pflug.




Zwielicht 10 ist das erste Jubiläum der Reihe. Und die Geschichte, die wir bisher gesammelt haben, versprechen ein wahrhaftes Lesevergnügen und wir sind gespannt wie der Band aufgenommen wird. Anthologien sind zwar in der Szene (egal ob Kleinverlage oder SP) weit verbreitet, aber es wird nicht leichter auf ein solches Buch aufmerksam zu machen.

Zwielicht hat in bisher zwanzig Büchern (9 Zwielicht + 11 Zwielicht Classic Ausgaben) die verschiedensten Geschichten veröffentlicht. Anspruchsvolle Geschichten, unterhaltsame Geschichten, schräge Geschichten, Zwielicht lebt davon, Abwechslung zu bieten, sich keinem Thema zu unterwerfen und auch immer wieder neue begabten Autoren eine Plattform zu bieten.

Das bisherige Feedback ist naturgemäß übersichtlich. Es sind keine Wäschekörbe an Fanpost, welche die Redaktion erreichen. Aber es sind auffallend viele positive Rückmeldungen und das motiviert uns immer wieder, die eigenen Grenzen zu überschreiten und einen Strauß unheimlicher Literatur zu vereinen, der vergleichbares sich vor der Konkurrenz - die immer vielfältiger wird, das räumen wir ein - zu verstecken.

Freut euch also auf Zwielicht 10. Und nutzt in der Zwischenzeit die geballte unheimliche Phantastik der bisherigen zwanzig Ausgaben, und erfreut euch an den Geschichten.


Inhalt:


Geschichten
Michael Siefener - Die Messe für das besondere Buch
Julia Annina Jorges - Für immer Helena
Algernon Blackwood - Aileen /Old Clothes (1910)
Abel Inkun - Insel der Glückseligen
Christian Künne - Mona
Usman T. Malik - Auferstehungspunkte /Resurrection Points (2014)
Michael Tillmann - Bemerkenswerter Bericht, welcher beschreibt, wie der ehrwürdige Bruder Michael gegen alle Widerstände der Welt seinen Seelenfrieden in einem Beinhaus fand
Ray Bradbury - Vielleicht ein Traum /Asleep in Armageddon (1948)
Sascha Dinse - Isabelle
Karin Reddemann - Die bessere Geschichte
Nicole Kudelka -  Die Nacht des Kranichs



Artikel
Matthias Kaether - Schlottern zum kleinen Preis
Achim Hildebrand - Verbotene Bücher
Vincent Preis 2016
Horror 2016
Michael Schmidt - Streifzüge






Zwielicht - Das Horrormagazin
  1. Zwielicht 1  (Gewinner des Vincent Preis 2009)
  2. Zwielicht II  (Gewinner des Vincent Preis 2010)
  3. Zwielicht 3  (Gewinner des Vincent Preis 2013)
  4. Zwielicht 4
  5. Zwielicht 5
  6. Zwielicht 6 
  7. Zwielicht 7
  8. Zwielicht 8
  9. Zwielicht 9 
  10. Zwielicht 10

Zwielicht Classic
  1. Zwielicht Classic 1
  2. Zwielicht Classic 2 (4. Platz Vincent Preis 2012)
  3. Zwielicht Classic 3
  4. Zwielicht Classic 4
  5. Zwielicht Classic 5
  6. Zwielicht Classic 6
  7. Zwielicht Classic 7
  8. Zwielicht Classic 8
  9. Zwielicht Classic 9
  10. Zwielicht Classic 10
  11. Zwielicht Classic 11
  12. Zwielicht Classic 12
Zwielicht - Die Titelbilder 
    Zwielicht bei Amazon und Booklooker.




    Neues auf dem Phantastikon

    Zwielicht X wurde von Erik R. Andara auf dem Phantastikon besprochen, die Rezension findet sich hier . Fazit: Zuguterletzt bleibt m...