DSF Kurzgeschichten 2026
20 Kurzgeschichten wurden für den KLP und den DSFP 2026 nominiert. Ein bunter Strauß:
Aiki Mira - Ausreißende Sterne (Andynomaden)
Antares Bottlinger - Hochzeitsglocken (Perry Rhodan 3354)
Christian Endres - Smarte Tränen (c´t 18/2025)
Erik Hauser - Die Flucht der Saugroboter (Zwielicht 22)
Jan Gardemann - Notizen eines Sonderlings (Caprice 01)
Jol Rosenberg - Kinderladen (Queer*Welten 15)
Lisa–Viktoria Niederberger - Living Nightlights (Klimazukünfte 2050. Wie werden wir leben?)
Luc François - Echo (Angstvoll und leicht sehnsüchtig)
Maria Orlovskaya - Es gibt keinen besseren Ort als die Pein (Weltenportal 6)
Maximilian Wust - Metanoq (Nova 37)
Maximilian Wust & Michaela Schrimpf - Hypostasis (Weltenportal 6)
Maximilian Wust & Annika Rothenaicher - Briefe an die DNA (Tales of Science II)
Michael Pfrommer - Die Amazone (Vom Filme schmieden. Und anderen Träumen)
Moritz Boltz - Hope (Exodus 49)
Nele Sickel - Geschichten im Sand (Trümmer am Milchstraßenrand)
Patricia Eckermann - Sabotage (Andynomaden)
Ralph-Alexander Neumüller - Wir waren hier (Tales of Science II)
Stephanie Lammers - Das letzte Mal (c´t 02/2025)
Uwe Post - Blumen für Lisa-9 (Exodus 49)
Yvonne Tunnat - Nano Godt (Weltenportal 6)
Auch wenn der Gewinner des DSFP 2026 noch nicht feststeht, sicher ist, er ist ein anderer als der Gewinner des KLP 2026. Denn Yvonne Tunnat - Nano Godt (Weltenportal 6) wurde nicht für den DSFP 2026 nominiert.
Das hätte nur einer der vier Geschichten gelingen können, die für beide Preise nominiert waren und das sind folgende:
Aiki Mira - Ausreißende Sterne (Andynomaden)
Jol Rosenberg - Kinderladen (Queer*Welten 15)
Patricia Eckermann - Sabotage (Andynomaden)
Uwe Post - Blumen für Lisa-9 (Exodus 49)
Insgesamt wurden 13 Geschichten für den KLP und 11 Geschichten für den DSFP nominiert.
Zum ersten Mal auf der Nominierungsliste standen Antares Bottlinger, Lisa–Viktoria Niederberger, Luc François und Erik Hauser (der aber schon dreimal für den Vincent Preis als Beste KG nominiert wurde), Michaela Schrimpf und Annika Rothenaicher (letztere beiden jeweils in Co-Autorenschaft). Luc François ist aus Luxemburg, ob er damit der erste aus dem Land ist, der mit einer Kurzgeschichte für einen SF Preis nominiert wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Ralph-Alexander Neumüller war auch noch nicht bei den Kurzgeschichten nominiert, gewann aber schon die Romankategorie.
Auffällig die Häufungen: Drei aus Weltenportal, aber alle beim KLP. Zwei Geschichten aus Exodus, zwei aus Andynomaden, zwei aus der c´t, zwei aus Tales of Science II. Bei den Tales of Science II jeweils für KLP und DSFP eine andere Geschichte, gleiches gilt für die c´t. Eine aus Caprice, eine aus Nova, eine aus Queer*Welten, eine aus Zwielicht. Drei aus Anthologien, wovon eine vom Hirnkost Verlag ist, die werden regelmäßig nominiert. Die beiden anderen erschienen im Selbstverlag und sind damit ein wenig die Ausreißer.
Auffällig ist der Autor der Stunde. Nachdem Maximilian Wust letztes Jahr zum ersten Mal nominiert wurde, ist er diesmal dreimal vertreten und dabei zweimal mit eine Co-Autorenschaft.
Jan Gardemann ist zum ersten Mal seit 2010 nominiert (insgesamt zum dritten Mal). Uwe Post musste seit 2019 auf eine Kurzgeschichtennominierung warten (insgesamt zum zehnten Mal).
Yvonne Tunnat ist zum vierten Mal hintereinander nominiert, Aiki Mira zum sechsten Mal.
pmachinery hat mir vier Nominierungen vor dem Weltenportal mit drei Nominierungen die Nase vorne.


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