Harry Stephen Keeler - Ein Totenkopf auf Reisen

 


Bild entnommen der Illustrierte Bibliographie der Kriminalliteratur im deutschen Sprachraum von 1796 bis 1945. Hier das Taschenbuch ohne Schutzumschlag:


Ein Totenkopf auf Reisen von Harry Stephen Keeler erschien 1941 im Auffenberg Verlag. Übersetzt wurde die Geschichte von Bernhard Zebrowski. Das Original erschien 1935 als The Riddle of the Traveling Skull und wurde 2017 neu veröffentlicht:


Hier das Inhaltsverzeichnis aus der Ausgabe von 1941:

Und die Titelseite:


Eine Leseprobe aus der Mitte:


1951 erschien der Roman als Leihbuch in der Auffenberg Verlagsgesellschaft mit 256 Seiten:


Clay Calthorpe kommt gerade von den Philippinen zurück, da ergibt sich ein Missgeschick. Zwei Koffer werden vertauscht und er bekommt einen, da erwartet ihn im Innern eine große Überrasschung. Ein Totenkopf ist enthalten, der eine beschriftete Metallplatte enthält sowie Papier und eine Kugel. Was hat es mit dem Totenkopf auf sich und wie kam es zu dem Mord? Denn um einen solchen scheint es sich zu handeln.

Clay begibt sich auf eine, wie man es von Harry Stephen Keeler kennt, amüsante Reise, bei der natürlich alles miteinander verknüpft ist. Sophie Kratzenschneiderwympel, genannt Schadensersatz-Sophie, die Dichterin Abigail Sprigge oder Legga, die menschliche Spinne. Er erfährt äußerst Delikates von seinem zukünftigen Schwiegervater, seine Verlobung wird fast gelöst und sein Freund John Barr ist auch nicht das, was Clay erwartet hat.

Am Ende ist alles Schein und Trug und die Löisung des Rätsels zwar ein Mysterium, aber am Ende doch sehr simpel. Die ganze Geschichte ist eher eine Groteske als ein Kriminalfall, aber heiter und unterhaltsam bis zum (für mich) überraschenden Ende. Harry Stephen Keeler muss man mögen oder man mag ihn nicht. Ich habe mich köstlich unterhalten bei der Geschichte. Allein der Name der Haushälterin von Calthorpe, Mrs. Winterbotham-Higinsbottom, das muss man einfach lieben.

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