Mac Driving - Der Tod stand Pate (Iltis #181)

 


Der Tod stand Pate erschien 1955 als Verlagsnummer #181 mit 280 Seiten. Es handelt sich um einen Mac Driving Krimi, der als Leihbuch im Iltis Verlag veröffenlicht wurde.

Ein Nachdruck erschien am 28.09.65 als Silber Krimi 595 unter dem Pseudonym Rolf van Kessel:


Ebenfalls nachgedruckt wurde der Roman in der Reihe Crime 37/70:



Ein weiterer Nachdruck erschien als Krimi Knüller 2.Auflage 79:


Hier die Seite 3:


Patsy Handing, natürlich hübsch, arbeitet als Stenotypistin in einem Detektivbüro und bei ihrem ersten Außeneinsatz trifft sie auf eine Tote. Verdächtigt wird der Geliebte, aber die Frau lebte noch und ihre etwas unklaren Äußerungen deuteten auf ihren Mann hin.

Patsy legt sich mit dem Rauschgiftboss Hatty an, der ihr aber wohlwollend gegenübertritt. Sie recherchiert weiter, bekommt vom Reporter Lonnen Hilfe, wird vom dem Mann der Ermordeten bedroht und landet bei ihrern Recherchen auf einer Rauschgiftparty, in der Marihuana Zigaretten gerauscht und Koksdrinks geschlürft werden. Sie soll sich dort entblättern, der Gastgeber wird zudrünglich, aber sie kann sich ihm erwehren. Zusammen fliehen die beiden als die Polizei auftaucht. Bei dem Mann trinken sie einen Kaffee, er wird zudringlich und bedroht sie mit dem Messer, wird aber von einem Unbekannten erschossen. Unter Mordverdacht verbringt Patsy eine Nacht in der Untersuchungshaft.

Patsy ist echt eine Kanone. Auf dem College mal einen Judokurs gemacht, entledigt sie sich der Gegner mit Handkantenschlägen, entwaffnet sie oder schickt sie mit einer Vase auf den Kopf ins Reich der Träume. Sie bleibt hartnäckig am Fall, fast vergewaltigt, wird verprügelt und gefoltert, doch am Ende geht es auch um die Entscheidung, in wen sie sich verliebt. Ein Polizeibeamter ist der Glückliche.

Beim Krimi Knüller 2.Auflage steht als Untertitel Der Psychoschocker des Monats. In Wirklichkeit handelt es sich um eine ausgesprochene Krimikomödie, die wirklich unterhaltsam dargebracht ist. Patsy wird zwar unglaublich naiv und gleichzeitig durchsetzungstark geschildert, daran sollte man sich nicht stören. Der Roman ist ein kurzweiliges Vergnügen.

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