Cornell Woolrich - Der schwarze Pfad

Cornell Woolrich ist der Begründer der Schwarzen Serie. Großstadtkrimis, von Autoren wie Hammet und Chandler oder eben Woolrich. Ein Artikel widmet ihm der Spiegel 1988.

Viele seiner Geschichten wurden verfilmt, so z.B. Das Fenster zum Hof, Regisseur war Alfred Hitchcock, in der Hauptrolle James Stewart und Grace Kelly.

Sein Roman "Der schwarze Pfad" spielt in Florida und Havanna, Kuba. Der Roman ist von 1944. Es ist die Zeit des 2. Weltkriegs, die Nachwehen der Depression sind noch überall zu sehen. Scotty ist der typische Verlierer. Mittellos, schläft auf der Parkbank und schlägt sich mehr schlecht als recht durch Leben. 
Durch Zufall findet er eine Brieftasche, bringt sie seinem Besitzer und statt einer Belohnung findet er einen Job als Fahrer und damit ein regelmäßiges Auskommen. 
Doch die Idylle trügt und sein Boss ist ein Gauner. Er flieht mit dessen Frau, in die er sich verliebt. Doch in Havanna angekommen, wird sie vor seinen Augen ermordet und der Verdacht fällt auf ihn. 
Verzweifelt versucht er seine Unschuld zu beweisen.

 Scotty ist nur vordergründig ein Verlierer. In Wirklichkeit ist er ein Mann mit Prinzipien, Tugenden, die heute noch wünschenswert sind. Er steht aufrecht und seine Liebe ist echt. Er ist keiner dieser windigen jungen Männer, die für Geld alles machen, sondern ein Mensch, dem Ehre und Ehrlichkeit mehr bedeuten, als schaler Reichtum.
Und so endet die Geschichte zwar irgendwo positiv, jedoch ohne das heute übliche Happy End.
Eine absolute Leseempfehlung! Ein Klassiker der Kriminalliteratur.

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