Pit Comber - Keine Chance für Warren Bloom (Iltis #282)

 


1957 erschien der Pit Comber Krimi "Keine Chance für Warren Bloom" im Iltis Verlag mit der Verlagsnummer #288 als Leihbuch mit 288 Seiten. Autor des vorliegenden Romans war wohl Theodor Horschelt.

Crime brachte ihn als Band 24 im Jahr 1969:


Nachgedruckt wurde er als Krimi Krimi 11 und Krimi Knüller 36, den habe ich gelesen:


Die erste Textseite:


Der Roman ist ein klarer Pat Wilding Klon. Zeigen die späteren Pit Comber und Mac Driving einen gereiften Held, ist 1957 noch der harte Detektiv samt seines Kumpels Sammy unterwegs. Flankiert von diversen schlüpfrigen Frauen sollen die beiden Detektive einen Autodiebstahl aufklären. Barbara Murray und ihr Mann Warren haben einen mexikanischen Sonnengott gefunden und über die Grenze geschmuggelt, da wurde ihr Auto geklaut. Da der Lohn ordentlich ist, mischen die beiden Detektive die Autogangster auf, was nicht ohne Blessuren abgeht. Sie finden auch den Wagen, aber statt Sonnengott ist im Kofferraum eine Leiche, der das Messer im Rücken steckt. Das ist die Mutter von Barbara Bloom, wie sie richtig heißt. Die Tote war aber schon aus dem Leben getreten, als man ihr das Messer in den Rücken gesteckt hatte.

Helen Cockrell, so hieß die Tote, hat eine ganz ordentliche Lebensversicherungspolice und so beauftragt die Versicherungsgesellschaft unsere beiden Detektive, der Sache nachzugehen. Augenscheinlich stinkt die ganze Angelegenheit. Unsere Detektive suchen das Haus der Blooms auf, das innerhalb von wenigen Stunden an eine Frau Stound, die nichts wissen will. Ihre Bedienstete dagegen schon, will sich mit ihnen verabreden, aber ein tödlicher Unfall kommt dazwischen. Jetzt sind unsere Detektive erst recht angefixt. Sie treffen auf die anhängliche Gipsy Le Maire und die scheint auch was im Schilde zu führen.

Eine schöne Klamotte, die den Leser an der Nase herumführt. Zwischendurch knockt Pit den Sammy aus, während sich der Gangster aus dem Staub macht. An anderer Stelle lassen sie sich von Barbara Bloom das Auto stibitzen.  Am Ende ist es ein Mafioso aus Frisco, der den beiden Detektiven den Arsch rettet.

Irgendwie herrlich bekloppt. 

Hier noch eine Textprobe. Der Roman spielt im Sommer 1956:



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Zwielicht – Das deutsche Horrormagazin

Zwielicht 22