Mac Driving - Mord im Bungalow (Iltis Verlag)

 


Der erste Mac Driving Band "Mord im Bungalow" erschien 1953 im Iltis Verlag als Leihbuch mit 256 Seiten. Autor war Günter Dönges. Eigentlich ist es der neunte Band, aber die ersten acht Bände erschienen unter dem Namen Pat Wilding. Einzig sein Partner Jimmy Keanegan behielt seinen Namen. Laut Zauberspiegel ist übrigens Affäre Reno der erste Mac Driving

Crime brachte den Roman als Band 20/1970:


Die dritte Ausgabe erschien 1972 als Mac Driving Band 5 in der gleichnamigen Heftserie:


Hier die erste Textseite:


Mac Driving und Jimmy Keanegan wollen Urlaub in Mexiko machen. Vorher quartieren sie sich in Los Angeles in ein Hotel ein. Dort engagiert sie Jane Leigh, die Maskenbildnerin der Larner-Star Film, um ein Tonband zu besorgen. Auf einer Hollywood Party hat ihr Ex-Mann Dirk Landers ein Tonband mitgeschnitten und erpresst die sechs Personen, da dort übelst über den Chef der Larner-Star, Bruno Starkel, abgelästert wird. Mac Driving geht zu dem Bungalow, wo Landers haust, findet aber nur einen Toten, den sie in eine Badewanne mit laufendem heißen Wasser gelegt haben. Mac Driving schaut sich kurz um, aber findet das passende Tonband nicht. Stattdessen trifft er auf zwei Besucher. Eine Dame, die wie sich später herausstellt auch auf der Party war, und der Mörder, den Mac Driving aber nicht zu Gesicht bekommt. 

Auf Mac Driving werden zwei Attentate verübt und der Handschuh, den er im Bungalow fand, wird entwendet. Der Handschuh war von der Auftraggeberin Jane Leigh. Die ist eine ganz besondere Pflanze. Hüpft erst mit Mac Driving in die Kiste, später heiratet sie Bruno Starkel, dessen Geliebte sie schon vorher ist. Die Leigh ist eine der Verdächtigsten, aber im Prinzip stehen alle sechs Partygänger im Verdacht. Zusammen mit Inspektor Clifton, der sich bei Teller versichert hat, dass die beiden Detektive was taugen, entwirren die Privaten und ob es zwingend so aufgelöst werden muss?

Die Filmindustrie galt schon damals als verdorben und das war ein beliebtes Thema nicht nur in den 50ern. Der Roman ist gut lesbar, wenn es ihm auch ein wenig an Spannung mangelt. 

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