Donnerstag, 14. November 2019

S.P. Somtow

S. P. Somtow (eigentlich Somtow Papinian Sucharitkul; * 30. Dezember 1952) ist ein thailändischer Autor, Komponist und Filmregisseur und wohl eine schillernde Persönlichkeit: wikipedia

Ursprünglich hat der Autor  unter dem Namen Somtow Sucharitkul mit SF Geschichten, zumeist rund um die Mallwelt, angefangen, als Beispiel mag Der intergalaktische Hypermarkt dienen, eine Sammlung an Kurzgeschichten, die dort spielen.


Er hat aber auch richtig gute Horrorromane geschrieben;
Wolfsruf (Goldmann, es geht um Werwölfe)
Ich bin die Dunkelheit (Goldmann, Vampire)
Dunkle Engel (Festa, Zombies)

Auf Grund der Horror-Lesechallenge 2020 musste ich mir ein Buch aus der Liste  Die einflussreichsten Werke des Genre Horror und unheimliche Phantastik aussuchen. Daher lese ich Wolfsruf und nach den ersten rund 100 Seiten muss ich sagen, es lohnt sich. 
Das Buch ist ein ganz schön dicker Schinken mit über 600 Seiten. Die Rahmenhandlung spielt in den 60er Jahren und beginnt mit so viel Klischees, da musste ich erstmal schlucken. Wurde dann aber besser. Eine Frau will ein Buch schreiben und bittet um einen Besuch bei einem Massenmörder, der sich in einer Psychiatrie befindet. Der Mann, so stellt sich raus, hat eine multiple Persönlichkeit und es hat mit Wölfen und Indianern zu tun.

Die Hauptgeschichte spielt dann im 19. Jahrhundert, beginnt in Europa (England, Österreich) und in South Dakota. Spannend, und nicht einmal so uninteressant. Gefällt mir nach den ersten hundert Seiten. Allerdings darf man keine Allergie gegen Urin haben, der wird doch recht großzügig verteilt. Aber die Gerüche aus dem Buch liest man ja nur, da kann man glaube ich froh sein.

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