Pokalhalbfinale HSV - Freiburg


 Das DFB Pokal Halbfinale steht an. Es spielen HSV gegen Freiburg und RB Leipzig gegen Union Berlin.

Wie der Kicker berichtet, ist es 13 Jahre her, dass Bayern und Dortmund im Halbfinale durch Abwesenheit glänzten. Für den HSV eine bittere Zeit, verlor man doch gegen Bremen in Pokal, schied in der EL gegen Bremen aus und wurde auch in der Meisterschaft von Bremen auf die Plätze verwiesen. Dieses Jahr steht man wieder hinter Bremen, doch dieses Mal in der 2. Bundesliga, die spannender ist als die Erste.

Im Pokal geht es allerdings gegen die einzige Mannschaft aus dem Süden Deutschlands. Freiburg ist auf CL Kurs und steht aktuell auf Platz 5. Leipzig ist dritter, Union auf Platz 6. Der HSV ist also klarer Außenseiter im DFB Pokal Halbfinale, aber die einzige Mannschaft, die den Pokal schon gewann, sogar die einzige, die schon im Finale stand. Ruhm von gestern, für den man sich heute nichts mehr kaufen kann.

Trotzdem mag ein Blick zurück nichts schaden. Hier die Titelträger!

Das erste Finale bestritt der HSV 1956 gegen Karlsruhe und verlor mit 3:1. Uwe Seeler erzielte die Führung, aber am Ende ging das Spiel verloren. 1963 gegen Dortmund hatte man das bessere Ende. Dreimal Seeler, null Gegentore und der erste DFB Pokalsieg war eingefahren. 1967 gegen Bayern gab es dagegen eine 0:4 Klatsche. Auch 1974 verlor man gegen Frankfurt mit 1:3 nach Verlängerung. 1976 dagegen schlug man den 1.FC Kaiserlslautern mit 2:0. Das letzte Finale fand gegen einen Zweitligisten starr. Mit Manfred Kaltz, der sein drittes Finale und den zweiten Sieg einfuhr, gewann man mit 3:1 gegen die in Führung gehenden Stuttgarter Kickers.

Das letzte Halbfinale verlor man 2019 gegen RB Leipzig, damals war der HSV schon Zweitligist. Man sieht, auch Leipzig ist wieder dabei, aber Union Berlin ein nicht zu unterschätzender Gegner.

Wunschfinale wäre HSV - Union Berlin, wenn sich die Favoriten durchsetzten, ist es Freiburg - Leipzig. Der HSV hat dabei als einziger nichts zu verlieren. Schließlich ist man der krasse Außenseiter und kann am Ende nur gewinnen. 

Die Ewige Torschützenliste des DFB Pokal. Wenig überraschend führt Gerd Müller mit 78 Toren. Uwe Seeler kommt mit 25 Toren auf Platz 17. Horts Hrubesch folgt mit 21 Toren auf Platz 30. Ivica Olic hat 15 Tore auf Platz 67. Manfred Kaltz liegt mit 15 Toren auf Platz 70, man bedenke, der war Abwehrspieler, kommt aber auch auf 64 Spiele. Es folgen auf Platz 84 Gert Dörfel und Jimmy Hartwig mit 14 Toren, danach Mladen Petric und Manfred Kastl sowie Benno Möhlmann und Anthony  Yeboah mit 13 Toren, danach HSV Flop Schipplock und Schatzschneider mit 12 Toren, danach kommt schon Robert Glatzel mit 11 Toren, für den HSV und Heidenheim. Von den Torschützen schoss übrigens nur Seeler und Dörfel seine Tore ausschließlich für den HSV.

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