H. Wente - Tresor 71 (Tatsachenberichte 39)

 


Der 39. Tatsachenberichte von H. Wente erschien 1960 im Heros Verlag und war das fünfte und letzte Leihbuch dort aus der Reihe. Die ersten 34 erschienen bei Pfriem.

 

Laut Zauberspiegel könnte es sich bei H. Wente um die Autorin Annely Hahn handeln.
Hier die Liste der erschienene Leihbücher (aus Illustrierte Bibliographie der Leihbücher 1946-1976: Band 1 Kriminal-Romane):


Die Inhaltsangabe, die meist im Leihbuch dem Roman vorangestellt wird:

Im Gegensatz zu Das Doppelleben des John  Parker merkt man dem Roman an, das er von einer Frau geschrieben wurde. Die Idee, eine Frau wird angeklagt, einen Mann zu erschießen, obwohl sie unschuldig sei, ist gut. Die Freunde von Mary in Person von Dan und Grace mühen sich redlich darum, den Beweis ihrer Unschuld aufzubringen. Auch der Inspektor, der plötzlich in der Verhandlung bemerkt, das Mary Linkshänder ist, aber die Waffe in ihrer rechten Hand lag, als sie aufgegriffen wurde, ist auf ihrer Seite, aber wie man an dem Aspekt erkennen kann, logisch ist das nicht.

Die Geschichte zieht einen trotzdem in ihren Bann. Die Beziehungen der Personen und ihre Motive sind sehr schön herausgearbeitet. Aber wer Action erwartet, ist hier fehl am Platz. Die Bedrohungen sind da, aber werden meist durch das Herbeirufen der Polizei gelöst.

Keine schlechte Geschichte, für meinen Geschmack könnte da mehr Dampf dahinter sein.

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