Mac Driving - Glatteis in Tanger (Lugana #54)

 Mac Driving ist eines der Pseudonyme von Günter Dönges



Glatteis in Tanger erschien 1955 erstmals als Leihbuch im Lugana Verlag wie man im Zauberspiegel nachlesen kann. Dönges schrieb erst unter Pat Wilding, auf Grund von Lizenszstreitigkeiten dann unter Mac Driving. Auch andere Autoren schrieben unter diesem Pseudonym, da dies aber war, nachdem er zu Bastei ging, sollte vorliegender Roman von ihm sein, sicher sagen kann man es aber nicht. Fünf Mac Driving Romane wurden indiziert.

Nachgedruckt wurde als Band 09 im Jahr 1970 in der Reihe Crime in der Rhenania Druck- und Verlags GmbH in Koblenz:







Krimi-Knüller 2. Auflage (1973-76?) (die Reihe die länger lief als die 1. Auflage) brachte ein neues Titelbild. Laut romanhefte-info erschienen beide Auflagen 1972. 
Wenn man den Preis zu Rate zieht, startete die Krimi-Knüller 2. Auflage 1975 wie der Abenteuer-Roman aus dem gleichen Verlag, aber vor der Reihe krimi krimi, die mit 1974 angegeben ist. Das würde eher für 1973 sprechen. 


Ein weiteres Mal erschien der Roman als Mephisto Kriminal-Roman 24 1972 oder 73.


Dick Waller ist freier Bildreporter und genießt nach einem guten Job das Nachtleben in Tanger, Marokko. Da lernt er die bezaubernde Katy Cannon kennen, die einerseits schroff, andererseits reizvoll ist. Doch die Dame hat einen schlechten Leumund und treibt sich mit merkwürdigen Männern rum. Als sie sich Geld von Waller leiht, erfährt er, dass sie rauschgiftsüchtig ist. Dick Waller verfolgt sie, wird von einem Dicken niedergeschlagen, als er den Angreifer wieder trifft und ihm folgt, findet er ihn erstochen auf einer Parkbank, die Taschen voller Rauschgift. 
Ein Rauchgiftring, die Polizei und die schöne Katy werden sein Verhängnis. Als er erfährt, dass Katy, in die er sich verliebt hat, eine Agentini ist und erlebt, wie ihr Kollege ermordet wird, überschlagen sich die Ereignisse. Katy verschwindet und so macht sich Waller auf die Suche und zeigt, das er nicht zimperlich ist.

Spannender Krimi, der zwar in Tanger spielt, aber nicht exotisch wirkt. Dafür handelt es sich um eine gut aufgebaute Geschichte, die leider viel zu schnell zu Ende ist.

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