Paul Ernest - Die gelbe Bestie (Bastei Kriminal-Roman 131)

 

50 Pfennige kostete der Roman Die gelbe Bestie, erschienen Bastei Kriminal-Roman als Band 131 im Jahr 1955. Dabei handelt es sich um einen Nachdruck des Leihbuchs, erschienen 1954 im Goldring Verlag, unter dem Titel Der Tiger von Shanghai mit 284 Seiten. Dort erschienen 24 Leihbücher unter dem Pseudonym Paul Ernest, mit Geheimagentin 507, dem Codenamen der Hauptfigur im vorliegenden Roman, könnte eine weitere Geschichte mit Tamara Amford erschienen sein, das ist aber nicht verifiziert.



 Im Bastei Kriminal-Roman war es der erste Krimi unter diesem Namen. Insgesamt erschienen dort 34 Romane, der nächste war Band 247 Gib auf, Percy!, ebenfalls ein Nachdruck aus dem Goldring Verlag. Der Boß mit der stählernen Weste (Band 567) war dann der letzte Roman von Paul Ernest. Hinter dem Pseudonym steht der Autor Paul Fackenheim.

Shanghai Anfang der 50er Jahre. Revolution liegt in der Luft und das FBI will Waffengeschäfte im Fernen Osten zu verhindern. Tamara Amford reist in ihre alte Heimat und unter dem Codenamen 507 versucht sie, sich in die entsprechenden Kreise einzuschleusen. Doch ihr erstes Rendezvous geht schief. Die Verabredung mit dem Graf Malincourt scheitert daran, dass dieser in ihrem Zimmer mit einem Dolch ermordet wird. Mithilfe ihres Verlobten Bill Ferrymore beseitigt sie den Toten, um den Fragen der Polizei zu entgehen. Wenig später wird ein Anschlag auf sie verübt, bei der Ferrymore stirbt und so hat Tamara ein persönliches Anliegen. Sie will sich rächen. Mit ihrem chinesischen Halbbruder Yü als Unterstützung macht sie sich auf, Lao Hu, den Tiger von Shanghai, unschädlich zu machen.

Stellenweise merkt man dem Roman leider an, das er gekürzt ist und hier und da passt alles ein wenig zu gut. Aber die Atmosphäre der Zeit und eines Chinas der frühen 50er Jahre wird sehr gut eingefangen.

Mein Besprechungen zum Bastei-Kriminal-Roman



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