Silke Brandt (Hrsg.): Feuersignale – Hommage à Stefan Grabiński

 


Eisenbahnen, flammende Infernos und die Geister der Vergangenheit.

Vier bislang nicht übersetzte Geschichten von Stefan Grabiński aus dem berühmten Dämon der Bewegung und dem Buch des Feuers sowie aktuelle Erzählungen, die dem großen polnischen Schriftsteller leidenschaftlichen Tribut zollen.
Zusätzliche Geschichten verfassten für diese Anthologie Steve Rasnic Tem (USA) sowie exklusiv Jörg Kleudgen, Tobias Reckermann, Felix Woitkowski, Maciej Szymczak & Kazimierz Kyrcz Jr. (Polen), Silke Brandt u. a. Das Nachwort schrieb Nils Gampert (dLG).

Inhaltsverzeichnis:
Silke Brandt: Der eiserne Zyklop – Ein Prosavorwort
Stefan Grabiński:
Der verlassene Ort (1922)
Szateras Engramme (1926)
Die Parabel vom Tunnelmaulwurf (1926)
Pyrotechnik (1922)
Steve Rasnic Tem (USA): Die Zwischenstation
Tobias Reckermann: Daemonion gravitatis
Jörg Kleudgen: Der Nachtzug
Jörg Fischer: Feuerblume
Maciej Szymczak & Kazimierz Kyrcz Jr. (Polen): Unsere Gebirge
Leif Matthiessen: Die Gabe
Felix Woitkowski: Violett
Teemu Korpijärvi (Finnland): Die stählerne Grimasse
Nils Gampert: Stefan Grabiński und H. P. Lovecraft – Zwei Phantasten schreiben das Andere
Kurzbiografien / Quellen

Nachdem ich zuletzt Das graue Zimmer gelesen habe und mehr als begeistert war, war es Silke Brandt mit ihrem Artikel in CN Neo 2, die mir die Nase lang gemacht hat und so schlug ich bei diesem Buch ohne zu zögern zu. Und es hat sich gelohnt.
Schon der Auftakt von Silke Brandt bringt den Leser in tolle Stimmung und die ersten drei Geschichten von Stefan Grabiński sind so lesenswert, da fragt man sich, warum diese bisher noch nicht übersetzt wurden. Pyrotechik dagegen ist ein austauschbare Fantasygeschichte. 
The Way Station von Steve Rasnic Tem begeistert dagegen durch seine Surrealität, erschien ursprünglich in einem englischsprachigen Grabinski Tribut. Weitere Höhepunkte der Anthologie sind Feuerblume von Jörg Fischer und Violett von Felix Woitkowski. Als Schwachpunke erschienen mir Die stählerne Grimasse und Die Gabe.
Das Titelbild finde ich übrigens großartig.

Mein detallierten Eindrücke finden sich hier.

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