Montag, 17. Februar 2020

Mister Mo - Die Teufelskomödie (Die Spinne 103)


Mister Mo war eine Serie im Hallberg Verlag, die 1966 von Band 208 bis 246 lief. Nachdrucke finden sich unter anderem in: TerryLondon 999Scotland Yard 333 und Kriminalroman für KennerDer oder die Verfasser der Bände sind unbekannt. Insgesamt erschienen 39 Romane.





Als Band 230 erschien Die Teufelskomödie. Es handelt sich dabei um das 23. Mr. Mo Abenteuer.

Die Reihe Die Spinne lief von 1970-1973 (Band 101 bis 178). Es handelt sich bei den Heften zum großen Teil um Remittenden der Serien Mister Mo, Scott Kelly, Larry Lester und Gerry Thook. Außerdem sind in den höheren Nummern Inspektor Kennedy Romane enthalten, die allerdings nicht in der Reihe Mr. Chicago erschienen sind.

1967 erschien der Roman als Leihbuch bei Schälter.

Als Band 103 erschien der Nachdruck von Die Teufelskomödie. Das Titelbild hat dabei wenig mit dem Inhalt des Romans zu tun.

Mister Mo, das ist FBI-Agent Cliff Hudson, der seinen Namen auf Grund eines gelösten Falles von Wirtschaftsspionage erhielt, die beiden Obergangster dort hießen Mortimer und Owens, daher der Name. Er ermittelt zusammen mit seinem Partner Sonny Foster.

FBI Agent müsste man sein. Jerry Cotton fährt einen Jaguar E-Type, Cliff Corner einen Ford Mustand und Cliff Hudson einen Ferrari, sein Kollge Foster einen umgebauten Mercedes Silberfeil.

Interessant sind wie immer die Verbrecher. Einerseits wirklich intelligent und einfallsreich, aber immer unterlaufen ihnen haarsträubende Anfängerfehler.

Frank Yunis wird aus dem Gefängnis entlassen. Er hat gesessen weil er eine Bank überfiel. Der Bankdirektor hat 6000 Dollar angegeben, dabei hatte Yunis nur 3000 Dollar geklaut und das fehlende Geld will er sich von Oliver Perrault zurückholen. Er nimmt seine beiden Komplizen Jack Logrippo und Steve Kaliss mit auf die Reise von New York nach New Jersey und erlebt sein blaues Wunder. Perrault liegt tot in seinem Wohnzimmer, erschlagen mit einer Statue, die sein Gesicht zertrümmert hat. Da er bei der Gerichtsverhandlung geschworen hat, Vergeltung zu üben, ist Yunis dringend tatverdächtig und flieht. 
Für die Polizei scheint der Fall klar. Allerdings finden sich auf der Statue, mit der Perrault erschlagen wurde, keine Fingerabdrücke, auf der Tür und dem gestohlenen Wagen, den Yunis stehen gelassen hat, schon. Hudson und Foster kommen Zweifel, und im Laufe der Ermittlungen zeigt sich, nicht zu Unrecht. 

Ein spannender Roman und mein erste Mister Mo, aber garantiert nicht mein letzter.

Meine Kurzrezensionen

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