Samstag, 1. Februar 2014

Kellerkind HSV

Beim HSV ist was los. Schlechte Hinrunde, schlechte Vorbereitung. Unruhe im Verein wegen des Umbruchs HSV Plus. Angestoßen in der Winterpause, entscheidet sich erst im Sommer, ob die Ausgliederung kommt und dementsprechend wird erst dann entschieden, ob der HSV frisches Geld bekommt.
Geld allein macht nicht glücklich, das hat der HSV in der Vergangenheit bewiesen. Immer noch belasten ihn an Altlasten wie Kacar oder Tesche, die viel Geld verdienen, aber keine Rolle mehr spielen. Beide blieben auch in der Winterpause und sitzen ihre Verträge aus.
Neu im Kader sind die beiden Holländer Bouy und John. Dafür ging Rudnevs.

Zusätzlich hat der HSV die Seuche. Schwer verletzt hat sich in der Winterpause Max Beister. Noch nicht auf den Platz zurück ist Djourou. Zurückgekehrt sind nach langer und schwerer Verletzung Westermann und Diekmeier, die natürlich noch nicht in Topform sind.
Zu allem Überfluss verletzte sich die Woche Jansen und der letzten Samstag verletzt ausgeschiedene Lam kehrt überraschend zurück. So bleibt die einzige Konstante der 17jährige Tah, der logischerweise auch noch Luft nach oben hat, aber immer noch einer der besten HSVer ist.
Das unterirdische Mittelfeld des HSV erwähne ich jetzt mal nicht. Wenn beim HSV was ging, dann vorne mit Lasogga, doch, oh weh, auch er ist verletzt und schied schon nach 23. Minuten bei der Niederlage gegen Schalke aus.
Jetzt gegen Hoffenheim und mit einem Sieg könnte man den Relegationsplatz verlassen und den heutigen Gegner hinter sich lassen.
Doch egal gegen wen der HSV im Moment spielt, er verliert. 0:3, eine deutliche Niederlage in Hoffenheim. Hinten pfui, vorne harmlos, so kann man es zusammen fassen.
Woher soll aber auch die Leistung kommen?
Der Trainer wird systematisch schlecht geredet die letzten Wochen. Dabei hat er eine Viererkette, von der die einzige Konstante ein 17jähriger ist, alle anderen waren verletzt bzw. spielen dort aus Not, wie Lam, der eher Offensivspieler ist. Keine Alternativen auch im Sturm.
Ein Mittelfeld mit ausschließlich offensiven Spielern, das findet man ebenfalls nur beim HSV. Und alles sind auch eher Feingeister als Kämpfer.

Wenn der HSV die Klasse halten will, was schwer genug sein wird, muss er zusammen halten. Alle im Verein müssen an einem Strang ziehen und nicht von Magath, Kühne und einer glorreichen Vergangenheit träumen. Der Umbruch, der gerade mit jungen Leuten vollzogen wird, ist gefährlich, nichtsdestotrotz nötig.
Dazu gehört auch eine Taktikänderung. Wenn man auswärts in der 4. Minute ein Kontertor fängt, macht man doch irgendwie was Grundsätzliches verkehrt.
Mauern und selbst kontern, ansonsten auf ein Wunder hoffen. So muss es sein und nur so kann man erhoffen, am Ende der Saison nicht abzusteigen.

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