Mittwoch, 4. Juli 2018

Whatever happened to Little Albert?

Im Jahr 1920 konditionieren John B. Watson und Rosalie Rayner die Angst vor Ratten in einem Baby, das sie "Albert B." (bekannt als Little Albert) nennen. Als Little Albert das Experiment mit etwas über einem Jahr verließ, berichteten die Forscher, dass sich diese Angst auf einen Hund und andere pelzige Tiere und Objekte verallgemeinert hatte. Niemand weiß, was mit Albert passiert ist, denn seine Identität blieb über 90 Jahre lang ein Geheimnis (Quelle)

Basierend auf diesem Experiment schrieb Marcus Richter die Geschichte Whatever happened to Little Albert?, zu finden in Zwielicht 6.

Nicht der einzige Höhepunkt des Bandes. 65 Standardseiten hat die Geschichte von Marcus Richter. Noch länger ist nur die deutsche Erstveröffentlichung von Algernon Blackwood. Max Hensig ist ein deutscher Chemiker, der als Mörder verurteilt ist und ein Journalist hat den Auftrag, ihn zu porträtieren und verliert sich in der Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit. Die Geschichte, ursprünglich 1907 erschienen, spiegelt auch die Erfahrungen von Blackwood in den 90er Jahren in New York wieder.

Kleiner Vogel flieg! von Christian Weis ist dagegen eine Geschichte zum allgegenwärtigen Thema Zwangsprostitution und nichts für zarte Gemüter, wenn auch auf explizierte Darstellungen verzichtet wird. Umso schlimmer sind die Bilder der eigenen Vorstellungskraft.

Zwielicht 6 enthält auch eine Geschichte von Jörg Kleudgen, die zu einen seiner besten gehören soll. Penventinue zeigt auf jeden Fall die volle Schaffenskraft des Autoren.

11 Geschichten und 3 Artikel laden zum Verweilen ein. Einfach mal zugreifen!

Bezugsquellen:

Tipp für Sammler: Unbedingt die Ausgabe von Saphir im Stahl erwerben, die verlagsseitig vergriffen ist. 



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