Montag, 10. Februar 2020

James Falker - Alarm in der Atom-Stadt (Bastei Kriminal-Roman 139)




Mike Lester erblickte mit Bastei Kriminal-Roman  111 Der silbergraue Kalender das Licht der Welt und begleitete die Reihe bis zum Ende. Als Band 852 erschien mit Duell der Öl-Banditen Abenteuer Nummer 104.
Zwei Mike Lester habe ich bisher gelesen:
169 Geheimdienst gegen Ölgängster (Mike Lester 10) 
200 Mörder, Mondschiff und Mike Lester (Mike Lester 16)


Vorliegender Band ist 139 Alarm in der Atom-Stadt (Mike Lester 7).

Ein Schweizer Atomwissenschaftler landet samt seiner Begleitung von einem Agenten der Spionage-Abwehr in New York. Beide verschwinden kurz, bevor sie mit Colonel Mike Lester samt Frau in die Stadt X in Nevada weiterziehen. Die Stadt X ist eine von der Außenwelt abgeschlossene Stadt mit hohen Sicherheitsvorkehrungen. Dort befindet sich nämlich das Atomwaffenarsenal der USA,  sogar eine berüchtigte Kobalt-Bombe, und zwar alles in mehr als achthundert Metern Tiefe.



Am Morgen nach der Ankunft begibt sich Lester zur örtlichen Spionage-Abwehr um mit ihm zusammen den Professor und seine Begleitung zu verhaften. Lester hat den vermeintlichen Agent getestet und ist sicher, er und seine Begleitung sind Spione. Als sie aber zum Hotel kommen, ist dieser schon in die Unterwelt der Stadt X abgetaucht. Mike Lester ahnen etwas und sie folgen den beiden schleunigst. Unten werden sie von den beiden Spionen überwältigt und ihre schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich. Der Untergang Amerikas steht kurz bevor.

Wie immer bei James Falker darf man die Logik nicht allzu sehr hinterfragen. Wie die beiden Spione die ausgeklügelten Sperren überwinden, da will man rufen: Ach ihr Amerikaner, wie naiv seid ihr?
Davon abgesehen findet man einen spannenden Roman, die Mike Lester Romane lassen keine Langeweile aufkommen. Das Thema ist klar ein Kind seiner Zeit, könnte aber auch Vorlage für einen James Bond gewesen sein und in manchem Pathos auch von Independence Day.

Hinter dem Pseudonym James Falker steckt der Autor Heinz Werner Höber.

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