Donnerstag, 22. September 2022

W.L. Gebauer - Der Puppenspieler (Joe Brand 3)

 

Die Joe Brand Leihbücher erschienen von 1951-1954 im Reihenbuch Verlag. Vorliegender Roman ist von 1951 und Band 3 der Serie. Die ersten vier Bände hatten ein größeres Format:


Hier die Titelseite mit den Leihbuchangaben:


Das Vorwort ist in der heute üblichen Schrift gehalten:


Der Text selbst ist in Fraktur gesetzt, ab Band 5 wurde wieder die moderne Schrift verwendet:


Mister Brown, in Wirklichkeit der oberste Verbrecherboss in San Franzisko, besucht jeden Abend die Auftritte des Puppenspieler Jim Carpenter, der mit seiner Schwester eine bemerkenswertesAufführung präsentiert: Jeden Abend verschwinden die Puppen.
Banfield, so der wahre Name von Brown, sieht ungeahnte Möglichkeiten. Doch erst steht er vor einem Gangsterkrieg und seinem Ende. Die drei anderen Friskoer Gangsterbosse wollen ihn vernichten und jetzt braucht er erst Recht die Hilfe des Puppenspielers, denn ihm steht das Wasser bis zum Hals. Seine Gegner haben eine Übermacht, seine Tochter und die Schwester des Puppenspielers. Letztere hat vor ihrer Entführung die Polizei eingeschaltet und kann auch fliehen.

Joe Brand greift ein und sieht sich einem besonderen Phänomen entgegen. Banfield und seine Gang sind unsichtbar und räumen unter ihren Feinden auf. Einzig der Puppenspieler Carpenter, der sich in Banfields Tochter Mary verliebt hat, kann die Wende bringen.

Ein sehr stimmungsvoller und atmosphärischer Krimi, der ein wenig an seiner Spannunsarmut leidet, aber trotzdem sehr lesenswert ist und der scheinbar nicht nachgedruckt wurde, aber wohl als Die Puppen des Mister Carpenters im Jahr 1939 schon erschienen ist. Laut dieser Seite als Detektiv Frank Band 14 im Verlag Werner Dietsch erschienen. Die Detektiv Frank Romane findet man hier.
Wenigstens sechs der Joe Brand Abenteuer erschienen schon vor dem Krieg als Buch im Leipziger Werner Dietsch Verlag (Quelle Tom Shark -Texte zur Heftromangeschichte). Sie finden sich unten in der Liste mit der Angabe des Originalerscheinungsjahr).

Interessanter Fakt: Das Buch hat 288 Seiten (letzte Druckseite) und Joe Brand  taucht auf Seite 192 das erste Mal auf.



1 Meister über Leben und Tod (1939)
6 Walter L. Gebauer - Geldstück des Todes (1938 als Das Geldstück bringt den Tod)

Meine Krimiheft-Kurzrezensionen

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