Daniel Schenkel: Die bleiche Maske

Verlagsinfo:
Der König in Gelb. Er stand hinter allem. Diese unheilvolle Gestalt in ihrer zerschlissenen gelben Robe beherrschte Simon wie ein Schattengott. Würde er sich jemals von ihm befreien und sein altes Leben fortführen können? Es warst immer du. Simon vermied es, über diesen Satz nachzudenken, die einzigen Worte, die der exilierte Herrscher Carcosas jemals an ihn gerichtet hatte.“ Eine bleiche Maske, hinter deren Augenschlitzen nur Schwärze zu sehen ist. Carcosa, eine tote Stadt aus grauen Gebäuden, über der zwei blasse Sonnen scheinen. Wie ein böser Traum zieht sich die Gestalt des Königs in Gelb durch die Jahrhunderte. Ein mysteriöses Buch kündet von seinem Kommen und bringt Wahnsinn und Tod.
Daniel Schenkel, hier ein Interview mit ihm, legt mit Die bleiche Maske seinen ersten Roman vor. Nachdem er als Herausgeber und Kurzgeschichtenautor bei Sarturia in Erscheinung getreten ist, kam mit die Muerenberg Chroniken ein Mosaikroman heraus.
Die bleiche Maske ist eine Reise durch die dunkle Seite der Phantasie. Man stelle sich vor, Der Zauberer von Oz oder Alice Im Wunderland wäre für ein erwachsenes Publikum geschrieben, vielleicht inspiriert von Quentin Tarrantino, ein böses Theaterstück in der Tradition des Filmes Delikatessen, dann weiß man, was den Leser erwartet.
Es ist keine stringente Geschichte, eher ein roter Faden, der den Leser immer wieder fordert und sich  um das Vorbild, Der König in Gelb, wie eine Schlange widmet.
Der Roman selbst bleibt auf dem Faden des Bekannten, verwendet viele Versatzstücke, die man kennt, aber das auf sehr faszinierende Weise. 

Ein sehr lesenwerter Roman, der kurzweilig unterhält und ein wenig surreal daher kommt.

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