Freitag, 29. April 2011

Superman auf Perry Rhodans Spuren

Superman wird Weltenbürger und folgt damit Perry Rhodan, der schon früh in den Sechzigern zum Terraner wurde. Und das ist ja jetzt echt eine Revolution. Glaubt man der öffentlichen Meinung, sind die USA ja davon überzeugt, der Nabel der Welt zu sein. Somit wäre ja ein US Amerikaner mehr als ein Terraner, schließlich kommen erst die Staaten, dann lange nichts.
Wenn jetzt die Ikone der amerikanischen Popkultur sich offen zeigt, ist ein Umsturz doch mehr oder minder programmiert.

Die Tea Party wird auf die Barrikaden gehen. Ich sehe schon Trump, wie er fordern wird, Superman des Landes zu verweisen. Dann muss er Tag ein und Tag aus in der Festung der Einsamkeit verbringen. Vielleicht bringt ihn das zum Nachdenken und führt ihn zurück in den Schoss seiner Wahlheimat.
Aber eigentlich sehe ich da wenig Hoffnung. Superman ist ja gar kein gebürtiger Amerikaner und somit wird er auch nie Präsident werden. Schwarzenegger hat es gerade mal zum Big Boss von Kalifornien geschafft, ist ja auch ein Österreicher.
Die Traditionalisten prügeln ja gerade auf Obama ein. So ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann der uramerikanische Traum namens Supermann der Zensur unterliegt. Ich sehe schon, bald werden auf Kuba die Druckerpressen angeschmissen und das Comic wird unter dem Ladentisch verkauft. Die Filmrechte sichert sich dann Bollywood und Lois Lane bekommt endlich ihr Happy End.
Und Supermans Heim wird dann umgenannt in "Festung der Zweisamkeit". Und die liegt dann direkt am Ganges.

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