Donnerstag, 25. März 2021

Richard W. Drilling - Wer kennt Ava Green? (Bastei Kriminal-Roman 343)


Mac Driving ist eines der Pseudonyme von Günter Dönges. Zuletzt las ich  den ersten Autors in der Reihe Bastei Kriminal-Roman und der einzige unter diesem Pseudonym. Haß ohne Gnade erschien 1955 erstmals (oder zeitgleich?) als Leihbuch im Iltis Verlag wie man im Zauberspiegel nachlesen kann. Dönges schrieb erst unter Pat Wilding, auf Grund von Lizenszstreitigkeiten dann unter Mac Driving. Auch andere Autoren schrieben unter diesem Pseudonym, da dies aber war, nachdem er zu Bastei ging, sollte vorliegender Roman von ihm sein. Fünf Mac Driving Romane wurden indiziert.

Warum ich das erzähle? Vorliegender Roman Wer kennt Ava Green? ist zwar unter dem Pseudonym Richard W. Drilling erschienen, aber der Held und FBI Agent heißt...Mac Driving, ein Held, den Günter Dönges des öfteren verwendete und ist ebenfalls als als Leihbuch im Iltis Verlag erschienen, wie man dieses Mal aber nur im Zauberspiegel nachlesen kann, das Leihbuchregal führt den Band nicht.


Erschienen ist der Roman auch in der Mac Driving 2. Auflage 1972 als Band 2, die erste Auflage brachte es nur auf zwei Ausgaben, führte aber andere Romane:


Key West, unten in Florida, ein Eldorado für Schmuggler. Jim Coale, FBI Agent, macht dort Urlaub, verschwindet aber spurlos. So wird sein Kollege Mac Driving aus Washington dorthin beordert um dessen Verbleib auszumachen. Schnell freundet sich Driving mit dem Wasserpolizisten Madera an, der eine Wasserleiche findet, das ist natürlich Coale. Die nicht auffindbare Ava Green ist eine Spur, die erst zu einem Hotel, dann zu einem Kaufhaus führt. Verdächtig sind der Kaufhausbesitzer, sein chinesischer Mitbesitzer, sein Personalchef sowie ein paar Gangster aus Chicago.

Was erst wie ein Racket aussieht, entpuppt sich als Menschenhandel. Die unübersichtliche Situation, die Gangster geben sich die Klinke in die Hand, hindert Driving nicht, am Ende die Täter zu überführen. 

Ein spannender Krimi an einem exotischen Handlungsort, da kann man echt nicht meckern. Und Frauen mit vielen Namen sollte man generell nicht trauen. Aber am Ende, so ist es oft, sind es die Chinesen, die einerseits als Sündenbock herhalten müssen, der Drahtzieher ist der Mitbesitzer des Kaufhauses, sind aber gleichzeitig das Opfer des Menschenhandels, der die Armut und Hoffnung der Leute ausnutzt, wie man es heute in Afrika kennt, nur das es diese Menschen nach Europa zieht.


Bastei Kriminal-Roman: Rezensionen

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