Dienstag, 16. März 2021

Horst Friedrichs - Entscheidung in der Mafiahölle (Jerry Cotton 3201)


New York darf nicht sterben erschien am 16. Oktober 2018 als Jerry Cotton Band 3200 und ist der erste Teil eines Doppelbandes. Die Fortsetzung lauter Entscheidung in der MafiahölleDer Zauberspiegel gibt als Autor Horst Friedrichs an. Er gab sein Jerry Cotton mit Band 610  Todesglocken von Manhattan. Wie viele Romane der Autor zur Serie verfasste ist unbekannt, der Zauberspiegel listet 188 auf.


Der Doppelband erschien in einer limitierten Auflage als Buch:
Die Besprechung zu Band 1 findet sich hier.

Der zweite Teil  Entscheidung in der Mafiahölle beginnt ebenso aufregend wie New York darf nicht sterben. Comtessa Catherina, männermordende Gräfin aus Sizlilien, hat es auf Cotton abgesehen und spannt den Undercoveragent Ross Oliver, wie er sich nennt, ihrer Cousine Virgina aus. Auf einem Bootstrip mit dem Capo Nelson Todaro geraten sie unter Beschuss. Torado wird erschossen, aber Cotton rettet die Gräfin und sich. Wenig später erschießt die Italienierin den vierten Mann (drei ermordete sie im ersten Teil), den anderen trifft Cottons Kugel in Notwehr.
Und schon landet unser FBI Inspektor mit der zweiten Mafiaprinzessin im Bett. Das geht natürlich nicht gut. Virgina bekommt von ihrem Ex gesteckt, das hinter Ross Oliver ein Bundesbulle steckt und so stellt sich am Ende nur die Frage, ob Cotton aus den Fängen der Mafia gerettet werden kann oder nicht.

Tja, der zweite Teil fällt ein wenig ab. Drummonds Motive und die seines Drahtziehers in Washington bleiben leider dünn. Rache aus Neid ist kein Grund, die Kollegen an die Mafia zu verpfeifen und die Ermittlungen zu gefährden. Cottons Undercovertätigkeit ist auch ein wenig mysteriös, aber am Ende werden er und Decker zusammen mit Mr. High zurück zum FBI versetzt und bilden die Task Force T.A.C.T.I.C.S. Na, willkommen daheim.
Am Ende sieht man, Cotton hat sich ja lange von den Frauen ferngehalten. Fast wäre er zwischen Catharina und Virgina zerrieben worden. Hach, das ist ja fast schon herrlich ironisch!




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