James Falker - Sein letzter Fall (Bastei Kriminal-Roman 162)

 

Im Bastei Kriminal-Roman ist ein Autor eine feste Größe.  Heinz Werner Höber schrieb unter  John Foster und James Falker. Der Autor hat auch bei Jerry Cotton mit geschrieben und war einer der Hauptautoren der ersten Jahrzehnte. Sind die meisten Bastei Kriminal-Roman unter dem Pseudonym James Falker Romane mit Mike Lester, gibt es mindestens zwei Ted Harris Abenteuer.

Doch auch der vorliegende Roman aus dem Jahr 1956 ist eine Ausnahme. Es ist das einzige Abenteuer des Grizzly. Bob Remming, der Bär, ist ein Riese und hat entsprechende Körperkräfte. Sein Vater wurde von Verbrechern ermordet und er brachte sie alle eigenhändig hinter Gittern, nur den fünfzehnjährigen Boss nicht. Anschließend trat der der New Yorker City Police bei. Dort hat er eine beeindruckende Karriere gemacht und wurde der Schrecken der Gangster. Am Tag seiner Pensionierung wird mitten in seiner Verabschiedung eine Bank überfallen und natürlich lässt er alles stehen und liegen und rückt mit seinem Personal aus, doch die Gangster sind über alle Berge.

Doch auch als Rentner hört er nicht auf zu ermitteln und spürt die Bande auf. Doch der Fall zieht weitere Kreise und am Ende ist es nicht nur ein Bankraub, sondern auch Opiumhandel und der Grizzly reist nach Kairo, samt seiner kranken Tochter und findet in seinem letzten Fall, der wörtlich zu nehmen ist, endlich den Mörder seines Vaters.

Pathetischer Krimi, der doch sehr konstruiert  und stellenweise auch arg zäh ist, aber der an das Herz des Lesers appelliert und am Ende zu Tränen rührt. 


Der Bastei Kriminal-Roman

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