Samstag, 12. Dezember 2020

Delfried Kaufmann - Ich jagte den Mississippi-Piraten (Jerry Cotton 9)

 

 Als Jerry Cotton Band 9 erschien Ich jagte den Mississippi-Piraten von Delfried Kaufmann.

Das Titelbild der 2. Auflage:


In der Jerry Cotton Kultausgabe erschien der Roman zum dritten Mal und zwar in Band 4:

 

Der Mississippi ist der längste Fluss der USA und mündet bei New Orleans in den Golf von Mexiko. Der Roman spielt zwischen Memphis und New Orleans. Der FBI Chef von Miami hat ein Problem. In den Südstaaten sind noch viele Menschen, die an der Niederlage der Konföderierten im Bürgerkrieg zu knabbern haben und es den Yankees im Norden zeigen wollen. Ein Flusspirat macht sich das zu nutze, akquiriert Männer, um damit die Schiffsleute zu erpressen. Dem FBI Chef geht sogar ein G-man ab, der aus patriotischen Gründen einen Einsatz ablehnt. Da der FBI Chef seinen Leuten nicht traut, treffen Cotton und Decker aus New York ein und ermitteln.
Was erstmal ziemlich hanebüchen ist, wird zuletzt realer, wenn man heutzutage all die Reichsbürger und Querdenker sieht, könnte man sich das auch heute vorstellen. Die Rheinpiraten auf großer Fahrt, das wäre doch mal ein Titel für einen Heftroman. 

Der Roman selbst lebt von der Beschreibung des Flusses und des Lebens dort, zumindest ist das der interessantere Teil. Der Kriminalfall selbst ist recht übersichtlich und am Ende sind es die Patrioten, die in Wirklichkeit Geldnot haben, da sie spielsüchtig sind und der geheimnisvolle Chef ist logischerweise der Sheriff, Cotton konnte ihn von Anfang an nicht leiden und so erklärt sich auch, das der Mississippi-Pirat immer  Bescheid wusste.



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