Donnerstag, 9. Juli 2020

Stimmen der Nacht rezensiert von Robert Corvus

Robert Corvus bespricht in einer Videoreihe die Gewinner des Kurd Laßwitz Preis.
Der Gewinner 1994 war Thomas Ziegler mit Stimmen der Nacht. Ein Alternativwelt-Horror-Sscience-Fiction Roman.
Ursprünglich war es eine Kurzgeschichte, die 1984 den KLP als Beste Erzählung gewonnen hat.

Neu erschienen ist der Roman 2014 bei Golkonda: Stimmen der Nacht


Im Video findet sich eine sehr launige Vorstellung des Jahres 1993, ein Interview mit dem Wegbegleiter Uwe Anton und eine ausführliche Rezension von Robert Corvus.

Der Roman ist  sehr zu empfehlen, sehr lesenswert. Interessant ist, das eine Geschichte, die wohl eher Horrorleser anspricht, den  Kurd Laßwitz Preis gewonnen hat.

Ähnliches ist nochmal passiert. In Zwielicht Classic 1  findet man Blind Date von Malte S. Sembten, eine Zeitreisegeschichte, in der die Zeitreiseagentin versucht, Jack the Ripper aufzuspüren. Die Geschichte ist zwar rein formal (Zeitreise) auch SF, ist aber ein typischer Vertreter unheimlicher Phantastik. Trotzdem gewann sie einen SF Preis. 1998 gewann Blind Date den KLP.

Das oft zu lesende Vorurteil, das im Gegensatz zu den englischsprachigen Genrepreisen die deutschsprachigen sehr rigoros sind und Grenzgänger kaum oder gar nicht berücksichtigen, ist zumindest bei diesen Beispielen widerlegt.

Am Rande bemerkt: Die Kurzgeschichten von Thomas Ziegler  sind ebenfalls sehr empfehlenswert, z.B. Eine Kleinigkeit für uns Reinkarnauten.

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