Sonntag, 26. Juli 2020

John Garden - Dr. Shortts Geheimnis (Bastei Kriminal-Roman 152)


Der Bastei Kriminal-Roman erschien von 1952-1977 und dort erschienen bekannte Serienhelden wie Jerry Cotton, Butler Parker oder Cliff Corner.
Von John Garden erschienen zwei Romane. Als Band 138 Der Tod geht um sowie der vorliegende Band Dr. Shortts Geheimnis. John Garden soll laut Jörg Weigands Pseudonymlexikon Manfred Swoboda sein, aber laut dem Leihbuchregal handelt es sich um einen englischen Autor.



Der Roman spielt in London und Manchester und hat diese typisch englische Langsamkeit. Percy Dickson ist Held mehrere Romane, vor allem aus dem Leihbuch.
Dr. Shortts Geheimnis erschien ursprünglich 1952 als Die bunten Bücher, 44 im Verlag  Günter Netsch


"Auf recht ungewöhnliche Weise bemüht sich die kapriziöse Amelia Shortt darum, PERCY DICKSON für eine angebliche Erpressungsaffäre zu interessieren, die sich gegen ihren Vater, den Forscher Dr. Shortt, richtet. Dabei muss Dickson recht seltsame Feststellungen treffen, und allmählich kommt er einer Affäre auf die Spur, die in ihren sensationellen Zusammenhängen fast unbegreiflich ist. Dass der Artist Fanessa Bandenchef ist und der Geheimagent Lavington in diese Sache verwickelt ist, wird klar, aber wer sind die Hintermänner? Ob der kranke, gelähmte Mr. Posslewhite oder gar der vermisste Dr. Shortt selbst zu belasten sind? Und wer ist dieser geheimnisvolle zweite Mann, für den sich sogar amerikanische Agenten interessieren? Es sind viele Fragen zu lösen und viele gefährliche Abenteuer zu bestehen, bis dann allmählich alles klar wird ..." (Klappentext)

Der Roman lebt vor allem von Andeutungen. Alle reden um den heißen Brei herum, versuchen sich geheimnisvoll zu geben und legen falsche Fährten.
Dr. Shortt ist ein bekannter Mediziner und Wissenschaftler und verschwindet, andere Mediziner und halbseidene Gestalten tauchen auf, es wird ein Mord verübt und schnell stellt sich heraus, es geht un Spionage und Dickson ermittelt mit Rückendeckung seines Chefs.

Am Ende ist der Leser genauso schlau wie vorher. Das ganze liest sich ein wenig staubtrocken und umständlich, aber mit all den verrückten Wissenschaftlern und angedeuteten Verfahren irgendwie auch interessant.
Ein Relikt aus den frühen 50er, das muss man nicht gelesen haben, aber irgendwie interessant war es trotz allem.

Und ob das jetzt wirklich eine Übersetzung ist oder doch von Manfred Swoboda? Wer sachdienliche Hinweise liefern kann, gerne her damit.

Meine Kurzrezensionen

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