Dienstag, 23. Februar 2021

H.K. Breslauer - Die erdolchte Mumie (Bastei Kriminal-Roman 45)


Aus dem Jahr 1953 stammt der Bastei Kriminal-Roman Die erdolchte Mumie des österreichischen Autors Hans Karl Breslauer (1888-1965). Breslauer war Schauspieler, Filmregisseur und Autor. Der Roman kostete damals 50 Pfennig, hatte ein kleineres Format wie die heutigen Hefte und einen Umfang von 52 Seiten. Im Filmteil wird der Walt Disney Film Robin Hood und seine tollkühnen Gestalten von 1952 vorgestellt.


Gwendoline Morrison, die Tochter des Zündholzfabrikanten, liebt Fred Brush, doch dieser ist wegen eines Erdbebens pleite gegangen und wegen der Schmach nach Südamerika gegangen und will erst zurückkehren, wenn er wieder zu Reichtum gekommen ist. Als er eine Spur des Schatzes der Inka findet, kehrt er nach New York zurück um eine Expedition zu finanzieren und auszustatten.

In New York tut sich Seltsames. Aus dem Hudson werden Leichen geborgen. Sie tragen einen Anzug von der Stange und sind erdolcht. Doch das merkwürdige daran, es handelt sich um jahrtausendealte Mumien. Warum erdolcht man sie.

Währenddessen will sich Gwendoline auf Drängen ihres Vaters mit dem Professor Thunderbolt verloben, doch gerade da taucht Brush auf. 

Thunderbolt, der teure Reisen und kostspielige Weiber liebt, Brush, dessen Kupferminen in Nevada sehr begehrt sind, und die Konkurrenz zweier Zündholzmagnaten, sind die Zutaten dieser Geschichte, die nicht sonderlich innovativ ist, aber Abenteuer und Krimi verbindet.

Ein weitere Roman des Autors ist Der Sprung ins Ungewisse.


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