Samstag, 13. Februar 2021

Hans E. Ködelpeter - Sterben sollst du in Chicago (Bastei Kriminal-Roman 689)

 

Sie kennen das. Die Sekretärin und der Chef. Er will sie und...aber hier ist es anders. Brubaker heiratet seine Sekretärin, macht sie zur medizinischen Leiterin seiner Klinik und da ist auch noch der smarte Dr. Shelby. Und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Cliff Corner Abenteuer Nummer 34 ist von der ganz besonderen Sorte. Der G-man Hollister erschießt den Police Detektiv Evans, geht danach über die Straße und wird von drei Autos überrollt, bevor jemand stoppt. Corner und die Mordkommission rücken an, finden neben dem Toten eine metallene Lamelle, denken sich aber nichts dabei.

Was ist das zum Teufel passiert? Wieso ermordet ein Bundespolizist einen Kollegen von der Stadtpolizei? Bei einem ähnlichen Fall hat ein Bankangestellter die Tochter seines Chefs ermordet und berichtet, ihm fehlen mehrere Tage Erinnerung. Er wurde in einer Klinik an einem Gehirntumor operiert. In der Klinik von Brubaker. Der Kreis schließt sich und die Luft wird bleihaltig.

Die Lamellen wurden den beiden Opfern, zusätzlich noch der neuen Sekretärin, die Brubaker ermorden soll, eingesetzt. Brubaker arbeitete früher für den australischen Geheimdienst und hat eine Übertragung entwickelt, mittels Radiowellen und den Lamellen Menschen fernzusteuern. Dr. Shelby hat das Verfahren an sich gerissen und verfeinert und beschlossen, ein reicher Mann zu werden. Aber stattdessen bringen ihn Corner und Harris auf den Elektrischen Stuhl.

Ja, die Sechziger.  James Bond lässt grüßen, alles ist möglich und denkbar und so ist es alles in allem ein phantastischer Krimi, nicht gerade der Höhepunkt der Cliff Corner Reihe, aber amüsant ist er allemal.

Einer von zwei Ködelpeters zur Serie Cliff Corner, der zweite ist Keine Schonzeit für den Boß.

Mit Band 606  Er starb für eine Handvoll Blüten starteten die Abenteuer des G-Man Cliff Corner aus Chicago im Bastei Kriminal-Roman. Mit Band 906 Wir zähmten die rote Hexe endete das Engagement und der Verbrecherjäger bekam eine eigene Serie zusammen mit Larry Kent im zweibändigen Wechsel (1969-1973). Mit Band 239 Der Ripper von Chicago war dann  mit dem 227 Abenteuer Schluss.

Wer alles an der Serie mitschrieb ist unklar, unten stehend die Informationen die ich gefunden habe, dazu kommt noch Traute MahnThomas R.P. Mielke und Rolf Kalmuczak, welche Bände diese Autoren verfassten, entzieht sich aber meiner Kenntnis.


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