Samstag, 23. Januar 2021

Peter Hebel - Verrat in Tripolis (Peter Mattek 28)

 

Peter Hebel (1942-1997) veröffentlichte 1989 im Bastei Taschenbuch 19543 den Roman Peter Mattek - Der Mann für Sonderfälle. 1990-1992 folgte die Heftserie Peter Mattek über den Bundespolizisten, der in Schimanski-Tradition zusammen mit  Paul Koslowski (der Pole) als Dortmunder ermitteln, allerdings weltweit und es handelt sich eher um Geschichten im Format Franco Solo.

Ein Nachdruck erschien unter Der Bundesbulle Band 31:


BKA Mann Alfred Turing hängt in Libyen fest. Es ist die Zeit des Irakkriegs und die Spionagedrähte laufen heiß, über Ägypten und halt Libyen. Turing ist in Gefahr, er wurde angeschossen und die Gefahr der Entdeckung steigt. Mattek und Koslowski chartern ein schrottreifes Flugzeug, stürzen ab, treffen auf CIA Agenten und müssen nicht nur Turin und seine hübsche libysche Freundin Yassie, sondern auch die aus St.Pauli eingetroffene Halbvietnamesin Monique Orlowa, die auf Seiten des BKA ihre Fühler zum Geheimdienstchef Jaber-al-Sahat ausstreckt, den sie aus vergangenen Zeiten kennt.

Aber der hat Feinde, sein Stellvertreter will ihn beerben. Entsprechend undurchsichtig ist die Situation und es kommt auf jede Minute an.

Testosteron, flotte Sprüche und ein Haufen Action sowie exotische Länder. Was will das Leserherz mehr. Die Geschichten bauen aufeinander auf. Orlowa tritt z.B. ein Die Katze von St.Pauli auf und die Fortsetzung des vorliegenden Romans spielt in Kuwait. Die Geschichte lässt sich auch allein lesen, aber besser ist es natürlich, auch den Rest zu kennen.

Spannend, aber auch ein wenig simpel.


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