Freitag, 29. Januar 2021

Jerry Cotton - Ich sprengte die Mordfirma (Bastei Kriminal-Roman 71)

 

Chicago, gelegen vor den Toren Kanadas, ist das gefühlte Paradies für das organisierte Verbrechen. Der berühmte Al Capone wurde da mittels Alkoholschmuggels reich. Der Bastei Verlag widmete dem eine gleichnamige Krimireihe namens Chicago, Cliff Corner ermittelte in den 60er und 70er Jahre dort, aber schon der zweite Jerry Cotton spielte dort.

Ich sprengte die Mordfirma kostete 50 Pfennige und erschien als Band 71 im Bastei Kriminal-Roman. Der Autor bleibt im Zauberspiegel unbenannt, obwohl der Roman durchaus nach dem Erfinder Delfried Kaufmann klingt.
Chicago (früher Chikago) ist berühmt für sein Schlachthofviertel und dort ist der Roman angesiedelt. Ein Verrückter wird festgenommen, er ist Mörder und die Gewissensbisse haben ihn durchdrehen lassen. Die Spur seiner Auftragsgeber führt nach Chicago und so reisen die beiden Fernsehverkäufer Cotton und Decker inkognito dorthin, Cotton ist natürlich, wie in vielen Romanen, ein entlassener Sträfling und versucht Kontakt zu bekommen, was natürlich gelingt, eine Frau ist der Anknüpfungspunkt und so wird Jerry Mitglied einer Bande, die "organisierte Sterbehilfe" anbietet. Haben Sie einen reichen Onkel, eine ungeliebte Gattin oder einen störenden Ehemann? Die Mordfirma wird aktiv und gegen Bezahlung wird der Störenfried ermordet, anschließende Erpressung inklusive.
Das Geschäftsmodell fliegt natürlich auf und das Finale findet in einem Schlachthof statt. Was will das Krimiherz mehr.

Meines Wissens gibt es nur einen Nachdruck als Band 80 der Jerry Cotton Classic und den habe ich gelesen.





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