Sonntag, 12. April 2020

Lina Thiede - Homo Femininus


Verlagsinfo:
Eine alternative Realität. Die Gegenwart … Nach dem großen Krieg sind die Männer an der Macht. Sex, Gewalt und Unterdrückung gehören zum Alltag. Drei Frauen aus drei verschiedenen Kasten werden durch einen ungewöhnlichen Vorfall miteinander verbunden. Becca, eine Kämpferin, Chloe, eine Prostituierte und Samantha, eine Leihmutter.
Eine brutale Geschichte über so etwas wie Liebe, die Frage nach Richtig und Falsch und den Kampf ums Überleben.


Der Roman geht in Richtung Report der Magd.
Es handelt von drei Frauen in einer alternativen Zukunft. 1969 gab es den Aufstand der Frauen zur Gleichberechtigung und seit dem sind die weiblichen Mitglieder der Gesellschaft von den Männern entmachtet und entmündigt worden. Frauen haben dem Manne zu dienen und sind der Homo Femininus. Sie dürfen keine Drogen nehmen, keinen Alkohol trinken oder Zigaretten rauchen und müssen den Befehlen ihres Besitzers gehorchen. 
Becca ist eine Kämpferin und duelliert sich mit anderen Frauen zum Tode, wird aber durch Besitzerwechsel zu einer Haussklavin. Sie ist einerseits dem Manne hörig, andererseits verkörpert sie ihren Spitznamen Die Wilde.
Samantha ist eine Gebärmaschine und hat die Regeln gebrochen und Sex mit einem Mann und ist ungewollt schwanger.
Chloe ist eine Nutte und da scheint der Unterschied zur Realität gar nicht so groß. Außer das Chloe die einzige der drei ist die des Lesen mächtig ist.

Die drei Lebenslinien der Frauen treffen sich und ihr Schicksal wird miteinander verknüpft. Während Becca das erst willfährige Werkzeug des mächtigen Nathan wird, ist sie es, deren Natur dazu führt sich vom Joch zu befreien. Samantha ist dagegen ganz das weibliche Wesen und repräsentiert das Opfer. Chloe dagegen ist die Schlaue und sucht sich am Ende das beste Schicksal.

Der Roman handelt von Frauenarchetypen, beleuchtet sie in einer dystopischen Welt unter Extrembedingungen. 
Die Autorin Lina Thiede hat den Roman mit 19 Jahren geschrieben. Wenn das erst der Anfang war, kommt Großes auf uns Leser zu. 





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