Freitag, 3. April 2020

Cliff Corner - Ein Playboy starb für Dorothy (Bastei Kriminal-Roman 669)


In der Reihe Bastei Kriminal-Roman debütierte die Reihe um den Chicagoer G-man Cliff Corner und zwar mit Band 606 Er starb für eine Handvoll BlütenRoman 129 war der letzte in der Reihe: Wir zähmten die rote Hexe (Band 905). Ebenfalls 129 Romane erschienen später in der Reihe Cliff Corner/Larry Kent (1969-1973). Wer die Romane schrieb entzieht sich meiner Kenntnis. Eine kurze Liste mit Autoren findet sich hier.


669 Ein Playboy starb für Dorothy ist das dreiundzwanzigste Abenteuer von Cliff Corner im Bastei Kriminal-Roman und eines der besseren.


Der Playboy Gerald Wynder wird erschossen. Kurz nachdem er aus seinem Sportwagen austieg. Seine Begleitung Dorothy Anderson ist verschwunden. Ist sie die Mörderin oder wurde sie entführt?
Schnell gibt es eine Lösegeldforderung, aber Cliff Corner riecht direkt, an dem Braten stimmt was nicht. Die Ereignisse überschlagen sich. Als Corner seinen V-Mann Martino besuchen will, werden beide vom Gangsterboss Roger Moore (Haha!) gekidnappt und Corner kann sie nur mit Mühe befreien. Die Spur führt zum Musketeer Club, einer Vereinigung reicher und gelangweilter Sprößlinge. Schnell taucht Mariuhana und Heroin auf und der Fall eskaliert. Corner entgeht einem feigen Attentat mit dem Auto, sein Kollege Harris wird angeschossen und als Corner neben einem Kanister Nitroglizerin aufwacht, brennt der Baum.

Hinter all dem steckt ein Verbrecher, den alle nur als Vampir kennen. Wahrscheinlich eine Reminenz an die gerade startende Gruselwelle, hinter der Maske steckt aber ein völlig normaler Verbrecher.
Corner und Harris sind echte Lasttiere. Sie schlafen kaum, höchstens mal 5 Stunden in zwei Tagen, werden vom Auto angefahren und ermitteln wenig später weiter.

Der Roman selbst ist ein Action Feuerwerk. Hart und komrommislos, rasant, fast meinte man, der perfekte Heftroman. Aber das Ende macht es zunichte. Erst wird ein ewig langer Erklärungsblock eingeführt kurz vor Schluss, das ist wenig elegant. Und dann sind die Wendungen am Ende doch die ein oder andere zu viel und so bleibt zum Schluss ein Gut mit Einschränkungen. 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Jerry Cotton 26 -Wir hetzten ihn für zwölf Millionen

 Wir hetzten ihn für Zwölf Millionen erschien 1956 und kostete 60 Pfennige bzw. 3 Schillinge: Der Autor dieses Gaunerstücks ist dem Zaubersp...