Peter Hebel - Brennende Côte d’Azur (Peter Mattek 36)

 


Denkt man an die Côte d’Azur, denkt man an Ferien, aber so richtig Urlaubstimmung will in Brennende Côte d’Azur nicht aufkommen. 34 Ein Kerl namens Hammer und 35 Der Killer aus Wien haben gezeigt, Markus Berger ist nicht so einfach zu fassen. Statt das der Verbrecher dingfest gemacht wird, geht er seinen Geschäften in Frankreich nach und schickt seine Killer auf Mattek und Koslowski, die man für 20.000 DM zur Hölle fahren lassen soll.

Das misslingt, aber Playgirl Stefanie Bückner springt nach Einsatz einer Droge vom Balkon, Peter Mattek rettet sich knapp, doch des einen Freud ist des anderen Leid. Der französische Killer Jean Maureux überlebt die Auseinandersetzung nicht. Brückners Freundin Vera Hanssen dagegen schon und die hat von gewissen Filmen zu berichten, mit denen Berger die große Kohle machen will. Der bändelt in Frankreich mit der reichen und mächtigen Anouche an, um den Deal klar zu machen, aber auch der KGB hat Interesse, die Sexfilmchen aus dem Verker zu ziehen und geht über Leichen.

Tja, so schnell werden wir Markus Berger nicht los. Und in der Szene, in der er den Angriff des KGB Mann Igors kontert und den Gegner liquidiertt, zeigt auch, warum.

Der vorliegende Roman ist übrigens der erste, der nicht als Bundesbulle nachgedruckt wurde.

Peter Hebel (1942-1997) veröffentlichte 1989 im Bastei Taschenbuch 19543 den Roman Peter Mattek - Der Mann für Sonderfälle. 1990-1992 folgte die Heftserie Peter Mattek über den Bundespolizisten, der in Schimanski-Tradition zusammen mit Paul Koslowski (der Pole) als Dortmunder ermitteln.



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