Peter Hebel - Die Ratten von Mallorca (Peter Mattek 67)

 


Peter Mattek macht Urlaub auf Mallorca. Zusammen mit seiner neuen Flamme Yvette. Das hat er sich ja verdient. Nicht verdient hat er sich die Begegnung mit Stanilsaus Karschunke. Der träumt von der schnellen Million, erlebt stattdessen den schnellen Tod und das genau in Matteks Hotelzimmer.

Zwei Türken kommen kurz danach rein und wollen Mattek die Hammelbeine langziehen, aber das treibt er denen schnell aus. Die beiden gehören zu zwei rivalisierenden türkischen Banden und so liefert er sie schnell bei der Guardia Zivil ab, mit der er fortan fast erfolgreich zusammen arbeitet. Als einer ihrer Capitanos das Zeitliche segnet, sieht es kurz nach Stress aus, aber Joellenbeck klärt aus Deutschland die Fronten.

Die beiden Türkenbanden rivalisieren nicht nur gegeneinander, sondern auch untereinander. Beide wollen mit den Amerikanern ins Geschäft kommen und den anderen ausstechen. Aber auch innerhalb der Familien ist Uneinigkeit angesagt und jeder kocht sein eigenes Süppchen. Am Ende kocht Peter Mattek sie alle ab und dieser recht sinnbefreite Krimi findet sein Ende im üblichen Showdown. Na, immerhin war die zweite Hälfte sowas wie spannend. Mehr aber auch nicht.


Peter Hebel (1942-1997) veröffentlichte 1989 im Bastei Taschenbuch 19543 den Roman Peter Mattek - Der Mann für Sonderfälle. 1990-1992 folgte die Heftserie Peter Mattek über den Bundespolizisten, der in Schimanski-Tradition zusammen mit  Paul Koslowski (der Pole) als Dortmunder ermitteln. Peter Hebel  ist Autor der Malkowski Krimis.




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